Arabesque
Schweizer Formensprache und brasilianische Lebensfreude. «Arabesque» wurde von Frédéric Dedelley für die Residenz des Schweizer Konsuls in Rio de Janeiro entworfen.
Mit seiner ausdrucksstarken Komposition kontrastierender Farben und seinem grafischen Rhythmus nimmt «Arabesque» Bezug auf die ikonische Strandpromenade von der Copacabana, gestaltet vom legendären Landschaftsarchitekten Roberto Burle Marx.
Ausführung
Dieses Modell ist in ausgewählten Colorits, Formen und Dimensionen erhältlich.
- Offentlicher Raum
- Verkaufsfläche
- Lounge
- Hotelzimmer
- Kinderzimmer
- Schlafzimmer
- Wohnzimmer
- Designers' Edition
- Schurwolle
Herkunft: Neuseeland, Europa, Schweiz
Kaum eine Naturfaser verbindet Funktionalität und Sinnlichkeit so selbstverständlich wie Wolle. Ihre besondere Qualität liegt in der Struktur der Faser selbst. Schurwolle besteht aus Keratin, besitzt eine natürliche Kräuselung und bildet feine Luftkammern, die Wärme speichern und zugleich temperaturausgleichend wirken. Dadurch entsteht jene charakteristische Behaglichkeit, die Wollteppiche seit Generationen auszeichnet. Gleichzeitig kann Wolle Feuchtigkeit aus der Umgebung aufnehmen und wieder abgeben, ohne sich feucht anzufühlen — eine Eigenschaft, die das Raumklima spürbar verbessert.
Im Interieur entfaltet Schurwolle eine besondere Ruhe. Ihre Oberfläche wirkt weich und lebendig zugleich, Farben erscheinen tief und nuanciert, Licht wird sanft absorbiert. Gerade in einer Architektur, die von harten Böden, Stein, Glas oder Beton geprägt ist, schafft Wolle einen atmosphärischen Gegenpol. Vollflächig verlegt verbessert sie die Raumakustik erheblich, als abgepasster Teppich eingesetzt kann sie Räume nachträglich beruhigen und unterschiedliche Zonen definieren. Wolle wirkt von Natur aus schmutzabweisend, schwer entflammbar und aussergewöhnlich strapazierfähig.
Ruckstuhl verwendet ausschliesslich sorgfältig ausgewählte, mulesingfreie Schurwolle. Entscheidend ist dabei nicht nur die Herkunft, sondern die Qualität der einzelnen Faser: Länge, Elastizität und Reinheit bestimmen darüber, wie langlebig und hochwertig ein Teppich über Jahrzehnte hinweg bleibt.
Vorteile:
- Schurwolle ist ein natürlicher und erneuerbarer Rohstoff.
- Schurwolle wirkt ausgleichend auf das Raumklima, da sie bis zu ca. 30 % ihres Eigengewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen kann, ohne sich feucht anzufühlen.
- Schurwolle wirkt temperaturregulierend und sorgt für angenehme Behaglichkeit – wärmend im Winter und ausgleichend im Sommer.
- Schurwolle verbessert die Raumakustik und reduziert Trittschall sowie Hall deutlich.
- Schurwolle ist strapazierfähig und elastisch; die Fasern richten sich nach Belastung weitgehend wieder auf.
- Schurwolle wirkt aufgrund des natürlichen Wollfettes schmutzabweisend.
- Schurwolle ist elektrostatisch neutral und bindet Staub aus der Raumluft.
- Schurwolle ist schwer entflammbar und eignet sich daher auch für anspruchsvolle Objektbereiche.
- Schurwolle verbessert auf harten Böden nachträglich Komfort und Aufenthaltsqualität.
Facs:
- Schafe liefern je nach Rasse jährlich rund 2–10 kg Rohwolle.
- Wolle wird seit über 10’000 Jahren als Textilfaser genutzt und zählt zu den ältesten Kulturfasern der Menschheit.
- Hochwertige Schurwolle besitzt einen natürlichen Fettanteil (Lanolin), der Schmutz und Flüssigkeiten teilweise abweist.
- Weltweit werden jährlich rund 1.1–1.2 Mio. Tonnen Schafwolle produziert. Zu den wichtigsten Produzenten zählen China, Australien und Neuseeland.
- Die Feinheit von Wolle variiert je nach Herkunft zwischen ca. 15 und über 40 Mikron.
Der Designer wurde am 4. April 1964 in Fribourg geboren und wuchs in einem Umfeld auf, das stark von Architektur geprägt war: Seine Eltern führten ein Architekturbüro, und bereits früh entwickelte er ein Gespür für Formen, Räume und Materialien. Seine frühe Begeisterung galt zunächst dem Automobildesign, inspiriert von Persönlichkeiten wie Pininfarina und Giorgetto Giugiaro.
Eine entscheidende Wendung erlebte er jedoch durch die radikalen Entwürfe der Memphis-Gruppe sowie die postmodernen Möbel von Trix und Robert Haussmann. Diese Begegnung veränderte seinen Blick auf Gestaltung grundlegend und führte ihn zum Möbeldesign.
Seine Ausbildung begann an der École cantonale d’art de Lausanne (ECAL), wo er eine fundierte Schulung in der Tradition der Schweizer „Guten Form“ erhielt. Um sich stärker mit internationalen Strömungen auseinanderzusetzen, wechselte er später an das Art Center College of Design (Europe). Besonders ein Austauschsemester in Los Angeles prägte ihn, da er dort eine stärker kommunikative und marktorientierte Designkultur kennenlernte. Beide Einflüsse – die schweizerische Präzision und die internationale Offenheit – prägen bis heute seine Arbeitsweise.
Nach seinem Abschluss in Product Design zog er nach Paris, wo er zunächst im Umfeld der Designerin Andrée Putman arbeitete und bei der Agentur Anatome am Signaletik-Projekt des Louvre beteiligt war. Weitere prägende Erfahrungen sammelte er in San Francisco, wo ihn die kulturelle Mischung zwischen westlichen und asiatischen Einflüssen faszinierte.
1995 eröffnete er schließlich sein eigenes Studio in Zürich. Seither arbeitet er vor allem in den Bereichen Möbeldesign, Innenarchitektur und Ausstellungsdesign. Für ihn ist Design ein Zusammenspiel von Form, Funktion, Material, Konstruktion und Emotion – Elemente, die je nach Projekt unterschiedlich gewichtet werden. Parallel verfolgt er experimentelle Projekte, in denen er seinen persönlichen künstlerischen Interessen nachgeht.
Für dieses Produkt gilt die Reinigungsanleitung „Reinigung und Pflege von getufteten Wollteppichen“.
Bei getufteten Wollteppichen werden die Polfäden in ein Trägermaterial eingebracht und auf der Rückseite konstruktiv fixiert. Je nach Produkt entsteht ein geschnittener Velours, eine Schlingenstruktur oder eine Kombination daraus. Wolle bietet gute Elastizi...
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