Vom 15.–20. Mai 2026 finden in New York „Frame in Frame – Swiss Design in Motion“, der offizielle Schweizer Beitrag zur New York City Design Week 2026 statt.
Vom Schweizer Generalkonsulat in New York präsentiert und von Christian Herren kuratiert, erstreckt sich die Ausstellung über die 19. Etage des WSA-Gebäudes mit Blick auf Manhattan und vereint kürzlich wiederentdeckte Experimentalfilme, die zwischen den 1960er- und 1990er-Jahren in der Schweiz produziert wurden.
Die Filme entstanden im Rahmen des von Armin Hofmann initiierten Bildungsprogramms „Film+Design“ an der Hochschule für Gestaltung Basel (@hkbasel_fhnw). Schon früh beschäftigte sich das Programm damit, wie Grafikdesign für das Fernsehen und elektronische Bildmedien konzipiert werden könnte. Diese Arbeiten zählen zu den Vorläufern dessen, was heute als Motion Design bezeichnet wird, und stehen gleichzeitig im Einklang mit dem strukturellen Kino ihrer Zeit. Viele der Filme setzen auf Wiederholungen, minimale Verschiebungen oder typografische Sequenzen und erzeugen so eine visuelle Intensität, die weit entfernt ist vom Klischee des nüchternen Schweizer Designs.
Der Künstler Daan Couzijn verwandelt das Material in eine Mehrkanal-Video- und Audioinstallation. Die Szenografie von @pantertourron umfasst das modulare „Anagram Sofa“ für Vitra, die „Hall Lamps“ sowie eine speziell für die Ausstellung entwickelte Sonderanfertigung von USM. Ben Ganz verwandelt Andreas Christens „Aluminium Shelf“ von Lehni in eine fünfeckige Projektionsarchitektur, in deren Öffnungen Filme aus Basel neben Werken aus dem zhdk-Projekt „Permutations“ erscheinen.

Das spätmoderne Schweizer Systemdenken trifft somit auf bewegte Bilder, die ähnliche konstruktive Prinzipien in flackernde Sequenzen und optische Instabilität übersetzen. Der Teppich „Stripes“ von Trix und Robert Haussmann, hergestellt von Ruckstuhl in Zusammenarbeit mit Edition-H, erweitert zusammen mit der „Cloud Lamp“ von Susi und Ueli Berger, hergestellt von WB From, diesen Dialog durch instabile Muster, diffuses Licht und eine offenere Interpretation des Swiss Style.
Studio Volume hat die visuelle Identität der Ausstellung gestaltet, die Fotos stammen von Matthew Gordon.
#NYCxDesign #Kunstausstellung #SwissDesign

