{"product_id":"venezia-kopie","title":"Red Flower by Céline Sorigue","description":"\u003cp\u003eEs sind die allerersten Adressen der Pariser Modewelt – Namen wie Chanel, Dior, Givenchy, Balmain oder Galliano – die zum erlesenen Kundenkreis des von Céline Sorigue künstlerisch geleiteten Ateliers Alexandre et Céline gehören. Und die einzigartigen Stoffkreationen, die dort entstehen, finden nur in den Haute Couture Kollektionen, den exklusivsten Linien dieser Häuser, Verwendung. Das Atelier Alexandre et Céline zählt damit zu der kleinen Gruppe von hoch spezialisierten, künstlerisch-handwerklich Textilbetrieben, die, auch wenn sie für die Öffentlichkeit weitgehend unsichtbar hinter den Kulissen der Haute Couture Häuser wirken, die Sonderstellung der Modestadt Paris begründen. In der absoluten Spitze der internationalen Modepyramide, in der Céline Sorigue heute arbeitet, ist die Luft dünn. Um dorthin zu gelangen braucht es, eine solide Ausbildung vorausgesetzt, besondere Erfindungsgabe, Zähigkeit und Durchsetzungsvermögen. All dies besitzt Céline Sorigue, trotzdem verlief auch ihr Weg nach oben nicht ganz gradlinig.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEs war während eines zweijährigen Aufenthaltes in Los Angeles Mitte der 1980er Jahre, als ihre Leidenschaft für Gestaltung, oder wie sie selbst sagt, für Dekoration geweckt wurde. Halb aus Neugierde, halb um sich ein wenig Geld zu verdienen, jobbte sie damals in der Szenografie-Abteilung eines grossen Hollywood-Studios. Und bald konnte sie dort auch kleinere kreative Aufgaben übernehmen. Zurück in Paris absolvierte sie zwischen 1986 und 1989 eine Ausbildung als Modedesignerin an der traditionsreichen ESMOD (École Supérieure des Arts et techniques de la Mode). Ein Jahr an der Saint Roch, wie die École de la Chambre Syndicale de la Couture Parisienne, die sich speziell der Nachwuchs-Ausbildung für die Haute Couture widmet, in Modekreisen genannt wird, rundete ihre Lehrzeit ab. Noch als Studentin gründete sie mit Freunden eine vorwiegend im Bereich der Werbung tätige Event-Agentur, in der sie mehrere Jahre lang für das Set und die Kostüme verantwortlich zeichnete. 1991 wagte sie dann den Schritt in die Selbstständigkeit. Sie gründete das Label Joli tambour, das Bekleidung für Säuglinge und Kleinkinder herstellte. Bequem, praktisch und trotzdem hübsch anzuschauen – so lautete das Programm dieser durchaus erfolgreichen, im oberen Preissegment angesiedelten Marke, bei der Sorigue Design und Management in Personalunion übernahm. Als es aber nicht gelang, den Konflikt zwischen ihren eigenen Perfektionsansprüchen und den Preiszwängen des Marktes zu lösen, stellte Sorigue die Arbeit an dem Projekt nach vier Jahren ein. \u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine alteingesessene Werkstatt für Seidenfärberei und -druck, die ursprünglich von den Eltern von Sorigues Partner Alexandre Leu betrieben wurde und bereits zu den Lieferanten wichtiger Modehäuser zählte, bildete 1994 die Basis für die Gründung des Atelier Alexandre et Céline. \u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eHier hat sich Sorigue ganz dem Zweck verschrieben, exklusiveStoffe für die Haute Couture zu kreieren. Neben der Arbeit mit Farben und Mustern gilt ihr Interesse vor allem der Entwicklung neuartiger Texturen. Eigentlich sei ihr Atelier ein experimentell ausgelegtes Laboratorium, in dem Stoffe eine besondere Qualität, ein eigentümliches Leben eingehaucht bekämen. Dazu werden die Textilien auf jede nur erdenkbare Art und Weise, bald chemisch, bald mechanisch behandelt, manipuliert und bisweilen auch traktiert. Seide bildet nach wie vor ein wichtiges Ausgangsmaterial, seit langem arbeitet das Atelier auch mit andere Stoffqualitäten sowie mit nicht-textile Materialien. \u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Haute Couture begreift Sorigue als ein faszinierendes Tätigkeitsfeld, in dem sie immer wieder vor neue kreative Herausforderungen gestellt werde. Je länger sie freilich in der Modewelt zu tun hat, desto mehr beklagt sie die Hektik und Kurzlebigkeit dieser Branche, die langfristige Entwicklungen kaum zulasse. Seit ein paar Jahren versucht sie daher in der Welt der Haute Décoration, in der ausgefallene, raffinierte Textilien ja auch einen Platz haben, ein zweites Standbein aufzubauen. Erste Projekte mit renommierten Innenarchitekten und Stars der Szene wie etwa Philippe Starck, verliefen erfolgreich. Vor diesem Hintergrund ist die Zusammenarbeit mit Ruckstuhl im Rahmen der Edition für Céline Sorigue eine willkommene Chance, gleichsam aus den Kulissen der Haute Couture zu treten und sich künstlerisch in einem neuen Feld zu profilieren. \u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eFür ihre Teppiche Red Flower und Golden Stripes hat sie mit Filz ein betont einfaches Ausgangsmaterial gewählt. Die kraftvollen Zeichnungen, die sie darauf appliziert und mit einer transparenten Kunstharz-Beschichtung dauerhaft schützt, werten den schlichten Bodenbelag dafür um so effektvoller zu einem Schmuckstück auf. Für Sorigue liegt der Reiz ihrer Entwürfe für Ruckstuhl nicht zuletzt in der Verbindung von traditionellem Handwerk und Hightech-Verfahren. Die formalen Anklänge ans Art Déco und die in dieser Zeit so beliebten Lackarbeiten darf man durchaus als Hommage an eine grosse Epoche des Pariser Kunsthandwerks interpretieren.\u003c\/p\u003e","brand":"Mein Shop","offers":[{"title":"Rechteckig \/ 180 x 270 cm","offer_id":54865318740297,"sku":null,"price":11914.9,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0974\/3299\/4121\/files\/Red_Flower01.jpg?v=1784308416","url":"https:\/\/ruckstuhl.com\/products\/venezia-kopie","provider":"Ruckstuhl AG","version":"1.0","type":"link"}