{"title":"Art rugs","description":"","products":[{"product_id":"dessous-dessous-dessous","title":"Dessus Dessus Dessous","description":"\u003cp class=\"Text\" style=\"line-height: 140%; tab-stops: 35.45pt 70.85pt 106.3pt 5.0cm 177.15pt 212.6pt 248.05pt 283.45pt 318.9pt 354.35pt 389.75pt 425.2pt 460.65pt;\"\u003e\u003cspan lang=\"DE\"\u003eIn den Anfangszeiten der Moderne, ja selbst in der Mitte des 20. Jahrhunderts hat es sie noch gegeben: universelle Architekten-Designer, die buchstäblich vom Kaffeelöffel bis zum grossen Gebäude alles entwarfen, was nach Gestaltung verlangte. Diese Zeiten sind - angesichts einer fortschreitenden Spezialisierung und Differenzierung, die längst auch den Bereich des Designs erfasst hat - unwiederbringlich vorbei. \u003cbr\u003e\u003cbr\u003eAls sich Aurel Aebi, Armand Louis und Patrick Reymond vor 19 Jahren zum Atelier Oï zusammenschlossen, setzten sie zur Bewältigung vielfältiger Gestaltungsaufgaben von Anfang an auf Teamarbeit und einen inter- bzw. transdisziplinären Ansatz. Der Erfolg gibt ihnen recht. Das in dem kleinen, zwischen Biel und Neuchâtel gelegenen Ort La Neuveville beheimatete Büro ist im Laufe der Jahre auf rund 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter herangewachsen (Architekten, Designer, Grafiker), die eine beeindruckende Vielfalt von Projekten im Bereich der Architektur, der Innenarchitektur, der Szenografie und des Designs auf höchstem professionellen Niveau bewältigen. Zu den Kunden von Atelier Oï zählen, um nur die wichtigsten zu nennen, Unternehmen wie die Swatch Group, B\u0026amp;B Italia, Foscarini, Louis Vuitton, Ikea, Wogg und Roethlisberger. \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"Text\" style=\"line-height: 140%; tab-stops: 35.45pt 70.85pt 106.3pt 5.0cm 177.15pt 212.6pt 248.05pt 283.45pt 318.9pt 354.35pt 389.75pt 425.2pt 460.65pt;\"\u003e\u003cspan lang=\"DE\"\u003eEine wesentliche Basis für die Arbeit von Atelier Oï ist die intensive Auseinandersetzung mit einem Material oder mit einer bestimmten Konstruktionsweise, die sich zunächst in der\u003cspan style=\"mso-spacerun: yes;\"\u003e   \u003c\/span\u003ebüroeigenen Werkstatt beim Bau von Modellen und Prototypen abspielt. Die Erfahrungen, die dabei in einem oft langwierigen, von zahlreichen Experimenten geprägten Prozess gewonnen werden, befruchten in der Regel gleich mehrere, im Prinzip voneinander unabhängige Projekte. Im Idealfall gelingt es, einzelne formale Elemente oder Konstruktionsideen im Lauf der Zeit wieder aufzunehmen, sie zu transformieren und weiter zu entwickeln. \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"Text\" style=\"line-height: 140%; tab-stops: 35.45pt 70.85pt 106.3pt 5.0cm 177.15pt 212.6pt 248.05pt 283.45pt 318.9pt 354.35pt 389.75pt 425.2pt 460.65pt;\"\u003e\u003cspan lang=\"DE\"\u003eDas Atelier Oï begreift sein gemeinschaftliches Schaffen dezidiert als grosses Kontinuum. Entsprechend sorgfältig wird das eigene Material- und Projektarchiv gepflegt und ständig konsultiert. Einzelne Arbeiten stehen nicht isoliert für sich, sondern sollen gleichsam als Glieder einer Kette begriffen werden. Das Weiterspinnen eines Themas, auch über die Grenzen der Disziplinen hinweg, das oft mit einem Masstabswechsel einhergeht, ist mittlerweile fast so etwas wie ein Markenzeichen des Büros geworden. In der Tat führt diese Arbeitsmethode immer wieder zu ebenso überraschenden wie überzeugenden Synergien. \u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"Text\" style=\"line-height: 140%; tab-stops: 35.45pt 70.85pt 106.3pt 5.0cm 177.15pt 212.6pt 248.05pt 283.45pt 318.9pt 354.35pt 389.75pt 425.2pt 460.65pt;\"\u003e\u003cspan lang=\"DE\"\u003eWie sich bei Atelier Oï ein Projekt aus einem vorherigen ergeben kann, zeigt sich auch anhand ihrer Teppich-Entwürfe für die Edition Ruckstuhl. So geht der aus Leinenbändern geflochtene Teppich \u003cspan style=\"text-decoration: underline;\"\u003eDessus Dessus Dessous\u003c\/span\u003e auf eine Textil-Installation mit dem Titel „Plier - Entrelacer - Superposer“ (Falten, Flechten, Überlappen) zurück, die Atelier Oï auf Einladung von Ruckstuhl anlässlich des Designers Saturday 2008 in Langenthal realisiert hatte. Ausgangsmaterial für diese beim Designpreis Schweiz 2009 mit einer Nomination ausgezeichnete Arbeit bildeten die Leinenbänder, die üblicherweise bei der Konfektionierung von Teppichen als Bordüre Verwendung finden. Die Transformation von der experimentell ausgerichteten Ausstellungs-Installation zum Editions-Produkt ging sowohl mit einer technischen Verfeinerung als auch mit einer grafischen Aufwertung des Entwurfes einher.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eTeppich aus Leinenbändern handgeflochten\u003cbr\u003eMaterial: FIlz, Leinenbänder\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003c\/span\u003e\u003cspan lang=\"DE\"\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"Text\" style=\"line-height: 140%; tab-stops: 35.45pt 70.85pt 106.3pt 5.0cm 177.15pt 212.6pt 248.05pt 283.45pt 318.9pt 354.35pt 389.75pt 425.2pt 460.65pt;\"\u003e \u003c\/p\u003e","brand":"Mein Shop","offers":[{"title":"Rechteckig \/ 210 x 355 cm","offer_id":54502645596489,"sku":null,"price":13182.24,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0974\/3299\/4121\/files\/Ruckstuhl-Edition-Dessus-Dessus-Dessous-Interior.jpg?v=1784202988"},{"product_id":"dessus-dessus-dessous-kopie","title":"Venezia by Ursula Spicher-Waldburger","description":"\u003cp\u003eDie Stickerei ist zwar eine uralte und traditionsreiche textile Technik, ihre Bedeutung innerhalb der Textilwirtschaft und damit auch innerhalb des Textildesigns aber hat seit Anfang des 20. Jahrhunderts stark abgenommen. Eine Entwicklung, die sich etwa im Niedergang der einst weltberühmten St. Galler Stickerei-Industrie auf eindrückliche Weise wieder spiegelt. Heute besitzt die Stickerei praktisch nurmehr in den Bereichen der gehobenen Lingerie und der Haute Couture eine gewisse Relevanz. Abgesehen davon haftet ihr das wenig schmeichelhafte Image des Altmodisch-Grossmütterlichen und der hobbymässig betriebenen häuslichen Handarbeit an. Zu Unrecht findet die Designerin Ursula Spicher-Waldburger. Auf eine neuartige Weise angewandt sei die Stickerei durchaus eine zeitgemässe textile Technik mit grossem Potential. Ihre eigene gestalterische Arbeit, die sie mit bemerkenswerter Leidenschaftlichkeit vorantreibt, liefert dafür den Beweis.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBevor Ursula Spicher-Waldburger die Stickerei als ihr Thema entdeckte, brauchte es – biografisch gesprochen – eine Zeit der Reife. Auf ein mehrsemestriges Architekturstudium an der EPF in Lausanne folgte zunächst für rund zehn Jahre ein Rückzug ins Private und die Beschäftigung mit freier Kunst. Mit Öltempera gemalte Farb-Raum-Bilder, die ohne Auftrag und ohne professionelle Hintergedanken entstanden, fanden Anklang und hätten wohl eine künstlerische Karriere ermöglicht. Doch 1997 fiel der Entschluss zum Besuch des gestalterischen Vorkurses an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Zürich. Dort absolvierte Spicher-Waldburger anschliessend auch die vierjährige Ausbildung zur Textildesignerin. Schon bald rückte die Stickerei in den Fokus ihres Interesses – als Nische und als ein Feld, auf dem festgefahrene Traditionen nachgerade dazu heraus forderten, einmal etwas Neues zu wagen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eNatürlich hat auch im Bereich der maschinell betriebenen Stickerei heute längst der Computer Einzug gehalten. Diese Technologie ist die unumgängliche Basis für jede neue Designlösung. Spicher-Waldburgers Anliegen und Anspruch war es von Anfang an, die Grenzen der computergesteuerten Stickmaschine bzw. deren Software gestalterisch auszuloten und dabei den Rahmen des Üblichen zu sprengen. Um die Bilder, die ihr vorschwebten in Stickerei zu übersetzen, bediente sie sich konsequent des digitalen Vokabulars. Entsprechend liegt das Pixel, Grundbaustein jedes digitalen\u003cbr\u003eBildes, auch ihren meist raumgreifenden Kreationen zugrunde. Bei ihrer Recherche nach einer neuen Stickerei-Bildsprache fand Spicher-Waldburger bereits während der Arbeit an ihrem Diplom Unterstützung durch die Bischoff Textil AG in St. Gallen. Das renommierte Stickerei-Unternehmen stellte der angehenden Designerin für ihr Vorhaben Know-how und Technik zur Verfügung. Das Ergebnis dieser gestalterischen Forschungsarbeit bildete bald darauf die Grundlage für das ebenfalls in Kooperation mit Bischoff realisierte Projekt «Pixelstick», das beim Design Preis Schweiz 2003 mit einer Nomination ausgezeichnet wurde und Spicher-Waldburgers Stickerei erstmals einer breiteren Öffentlichkeit bekannt machte. Von diesem Erfolg ermutigt, gründete die Designerin 2004 in Luzern ihr Geschäft «Pieks! – Stoffladen und Atelier für textile Gestaltung». Hier vertreibt sie eigene Stickerei-Produkte und das, was sie selbst «textile Delikatessen» nennt.\u003cspan lang=\"DE\"\u003e\u003cbr\u003e\u003c\/span\u003e\u003cspan lang=\"DE\"\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"Text\" style=\"line-height: 140%; tab-stops: 35.45pt 70.85pt 106.3pt 5.0cm 177.15pt 212.6pt 248.05pt 283.45pt 318.9pt 354.35pt 389.75pt 425.2pt 460.65pt;\"\u003e \u003c\/p\u003e","brand":"Mein Shop","offers":[{"title":"Rechteckig \/ 310 x 377 cm","offer_id":54865069506889,"sku":null,"price":17113.79,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0974\/3299\/4121\/files\/Ruckstuhl-Edition-Venezia-Soussol.jpg?v=1784205873"},{"product_id":"venezia-kopie","title":"Red Flower by Céline Sorigue","description":"\u003cp\u003eEs sind die allerersten Adressen der Pariser Modewelt – Namen wie Chanel, Dior, Givenchy, Balmain oder Galliano – die zum erlesenen Kundenkreis des von Céline Sorigue künstlerisch geleiteten Ateliers Alexandre et Céline gehören. Und die einzigartigen Stoffkreationen, die dort entstehen, finden nur in den Haute Couture Kollektionen, den exklusivsten Linien dieser Häuser, Verwendung. Das Atelier Alexandre et Céline zählt damit zu der kleinen Gruppe von hoch spezialisierten, künstlerisch-handwerklich Textilbetrieben, die, auch wenn sie für die Öffentlichkeit weitgehend unsichtbar hinter den Kulissen der Haute Couture Häuser wirken, die Sonderstellung der Modestadt Paris begründen. In der absoluten Spitze der internationalen Modepyramide, in der Céline Sorigue heute arbeitet, ist die Luft dünn. Um dorthin zu gelangen braucht es, eine solide Ausbildung vorausgesetzt, besondere Erfindungsgabe, Zähigkeit und Durchsetzungsvermögen. All dies besitzt Céline Sorigue, trotzdem verlief auch ihr Weg nach oben nicht ganz gradlinig.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEs war während eines zweijährigen Aufenthaltes in Los Angeles Mitte der 1980er Jahre, als ihre Leidenschaft für Gestaltung, oder wie sie selbst sagt, für Dekoration geweckt wurde. Halb aus Neugierde, halb um sich ein wenig Geld zu verdienen, jobbte sie damals in der Szenografie-Abteilung eines grossen Hollywood-Studios. Und bald konnte sie dort auch kleinere kreative Aufgaben übernehmen. Zurück in Paris absolvierte sie zwischen 1986 und 1989 eine Ausbildung als Modedesignerin an der traditionsreichen ESMOD (École Supérieure des Arts et techniques de la Mode). Ein Jahr an der Saint Roch, wie die École de la Chambre Syndicale de la Couture Parisienne, die sich speziell der Nachwuchs-Ausbildung für die Haute Couture widmet, in Modekreisen genannt wird, rundete ihre Lehrzeit ab. Noch als Studentin gründete sie mit Freunden eine vorwiegend im Bereich der Werbung tätige Event-Agentur, in der sie mehrere Jahre lang für das Set und die Kostüme verantwortlich zeichnete. 1991 wagte sie dann den Schritt in die Selbstständigkeit. Sie gründete das Label Joli tambour, das Bekleidung für Säuglinge und Kleinkinder herstellte. Bequem, praktisch und trotzdem hübsch anzuschauen – so lautete das Programm dieser durchaus erfolgreichen, im oberen Preissegment angesiedelten Marke, bei der Sorigue Design und Management in Personalunion übernahm. Als es aber nicht gelang, den Konflikt zwischen ihren eigenen Perfektionsansprüchen und den Preiszwängen des Marktes zu lösen, stellte Sorigue die Arbeit an dem Projekt nach vier Jahren ein. \u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine alteingesessene Werkstatt für Seidenfärberei und -druck, die ursprünglich von den Eltern von Sorigues Partner Alexandre Leu betrieben wurde und bereits zu den Lieferanten wichtiger Modehäuser zählte, bildete 1994 die Basis für die Gründung des Atelier Alexandre et Céline. \u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eHier hat sich Sorigue ganz dem Zweck verschrieben, exklusiveStoffe für die Haute Couture zu kreieren. Neben der Arbeit mit Farben und Mustern gilt ihr Interesse vor allem der Entwicklung neuartiger Texturen. Eigentlich sei ihr Atelier ein experimentell ausgelegtes Laboratorium, in dem Stoffe eine besondere Qualität, ein eigentümliches Leben eingehaucht bekämen. Dazu werden die Textilien auf jede nur erdenkbare Art und Weise, bald chemisch, bald mechanisch behandelt, manipuliert und bisweilen auch traktiert. Seide bildet nach wie vor ein wichtiges Ausgangsmaterial, seit langem arbeitet das Atelier auch mit andere Stoffqualitäten sowie mit nicht-textile Materialien. \u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Haute Couture begreift Sorigue als ein faszinierendes Tätigkeitsfeld, in dem sie immer wieder vor neue kreative Herausforderungen gestellt werde. Je länger sie freilich in der Modewelt zu tun hat, desto mehr beklagt sie die Hektik und Kurzlebigkeit dieser Branche, die langfristige Entwicklungen kaum zulasse. Seit ein paar Jahren versucht sie daher in der Welt der Haute Décoration, in der ausgefallene, raffinierte Textilien ja auch einen Platz haben, ein zweites Standbein aufzubauen. Erste Projekte mit renommierten Innenarchitekten und Stars der Szene wie etwa Philippe Starck, verliefen erfolgreich. Vor diesem Hintergrund ist die Zusammenarbeit mit Ruckstuhl im Rahmen der Edition für Céline Sorigue eine willkommene Chance, gleichsam aus den Kulissen der Haute Couture zu treten und sich künstlerisch in einem neuen Feld zu profilieren. \u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eFür ihre Teppiche Red Flower und Golden Stripes hat sie mit Filz ein betont einfaches Ausgangsmaterial gewählt. Die kraftvollen Zeichnungen, die sie darauf appliziert und mit einer transparenten Kunstharz-Beschichtung dauerhaft schützt, werten den schlichten Bodenbelag dafür um so effektvoller zu einem Schmuckstück auf. Für Sorigue liegt der Reiz ihrer Entwürfe für Ruckstuhl nicht zuletzt in der Verbindung von traditionellem Handwerk und Hightech-Verfahren. Die formalen Anklänge ans Art Déco und die in dieser Zeit so beliebten Lackarbeiten darf man durchaus als Hommage an eine grosse Epoche des Pariser Kunsthandwerks interpretieren.\u003c\/p\u003e","brand":"Mein Shop","offers":[{"title":"Rechteckig \/ 180 x 270 cm","offer_id":54865318740297,"sku":null,"price":11914.9,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0974\/3299\/4121\/files\/Red_Flower01.jpg?v=1784308416"},{"product_id":"golden-stripes","title":"Golden Stripes by Céline Sorigue","description":"\u003cp\u003eEs sind die allerersten Adressen der Pariser Modewelt – Namen wie Chanel, Dior, Givenchy, Balmain oder Galliano – die zum erlesenen Kundenkreis des von Céline Sorigue künstlerisch geleiteten Ateliers Alexandre et Céline gehören. Und die einzigartigen Stoffkreationen, die dort entstehen, finden nur in den Haute Couture Kollektionen, den exklusivsten Linien dieser Häuser, Verwendung. Das Atelier Alexandre et Céline zählt damit zu der kleinen Gruppe von hoch spezialisierten, künstlerisch-handwerklich Textilbetrieben, die, auch wenn sie für die Öffentlichkeit weitgehend unsichtbar hinter den Kulissen der Haute Couture Häuser wirken, die Sonderstellung der Modestadt Paris begründen. In der absoluten Spitze der internationalen Modepyramide, in der Céline Sorigue heute arbeitet, ist die Luft dünn. Um dorthin zu gelangen braucht es, eine solide Ausbildung vorausgesetzt, besondere Erfindungsgabe, Zähigkeit und Durchsetzungsvermögen. All dies besitzt Céline Sorigue, trotzdem verlief auch ihr Weg nach oben nicht ganz gradlinig.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEs war während eines zweijährigen Aufenthaltes in Los Angeles Mitte der 1980er Jahre, als ihre Leidenschaft für Gestaltung, oder wie sie selbst sagt, für Dekoration geweckt wurde. Halb aus Neugierde, halb um sich ein wenig Geld zu verdienen, jobbte sie damals in der Szenografie-Abteilung eines grossen Hollywood-Studios. Und bald konnte sie dort auch kleinere kreative Aufgaben übernehmen. Zurück in Paris absolvierte sie zwischen 1986 und 1989 eine Ausbildung als Modedesignerin an der traditionsreichen ESMOD (École Supérieure des Arts et techniques de la Mode). Ein Jahr an der Saint Roch, wie die École de la Chambre Syndicale de la Couture Parisienne, die sich speziell der Nachwuchs-Ausbildung für die Haute Couture widmet, in Modekreisen genannt wird, rundete ihre Lehrzeit ab. Noch als Studentin gründete sie mit Freunden eine vorwiegend im Bereich der Werbung tätige Event-Agentur, in der sie mehrere Jahre lang für das Set und die Kostüme verantwortlich zeichnete. 1991 wagte sie dann den Schritt in die Selbstständigkeit. Sie gründete das Label Joli tambour, das Bekleidung für Säuglinge und Kleinkinder herstellte. Bequem, praktisch und trotzdem hübsch anzuschauen – so lautete das Programm dieser durchaus erfolgreichen, im oberen Preissegment angesiedelten Marke, bei der Sorigue Design und Management in Personalunion übernahm. Als es aber nicht gelang, den Konflikt zwischen ihren eigenen Perfektionsansprüchen und den Preiszwängen des Marktes zu lösen, stellte Sorigue die Arbeit an dem Projekt nach vier Jahren ein. \u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine alteingesessene Werkstatt für Seidenfärberei und -druck, die ursprünglich von den Eltern von Sorigues Partner Alexandre Leu betrieben wurde und bereits zu den Lieferanten wichtiger Modehäuser zählte, bildete 1994 die Basis für die Gründung des Atelier Alexandre et Céline. \u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eHier hat sich Sorigue ganz dem Zweck verschrieben, exklusiveStoffe für die Haute Couture zu kreieren. Neben der Arbeit mit Farben und Mustern gilt ihr Interesse vor allem der Entwicklung neuartiger Texturen. Eigentlich sei ihr Atelier ein experimentell ausgelegtes Laboratorium, in dem Stoffe eine besondere Qualität, ein eigentümliches Leben eingehaucht bekämen. Dazu werden die Textilien auf jede nur erdenkbare Art und Weise, bald chemisch, bald mechanisch behandelt, manipuliert und bisweilen auch traktiert. Seide bildet nach wie vor ein wichtiges Ausgangsmaterial, seit langem arbeitet das Atelier auch mit andere Stoffqualitäten sowie mit nicht-textile Materialien. \u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Haute Couture begreift Sorigue als ein faszinierendes Tätigkeitsfeld, in dem sie immer wieder vor neue kreative Herausforderungen gestellt werde. Je länger sie freilich in der Modewelt zu tun hat, desto mehr beklagt sie die Hektik und Kurzlebigkeit dieser Branche, die langfristige Entwicklungen kaum zulasse. Seit ein paar Jahren versucht sie daher in der Welt der Haute Décoration, in der ausgefallene, raffinierte Textilien ja auch einen Platz haben, ein zweites Standbein aufzubauen. Erste Projekte mit renommierten Innenarchitekten und Stars der Szene wie etwa Philippe Starck, verliefen erfolgreich. Vor diesem Hintergrund ist die Zusammenarbeit mit Ruckstuhl im Rahmen der Edition für Céline Sorigue eine willkommene Chance, gleichsam aus den Kulissen der Haute Couture zu treten und sich künstlerisch in einem neuen Feld zu profilieren. \u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eFür ihre Teppiche Red Flower und Golden Stripes hat sie mit Filz ein betont einfaches Ausgangsmaterial gewählt. Die kraftvollen Zeichnungen, die sie darauf appliziert und mit einer transparenten Kunstharz-Beschichtung dauerhaft schützt, werten den schlichten Bodenbelag dafür um so effektvoller zu einem Schmuckstück auf. Für Sorigue liegt der Reiz ihrer Entwürfe für Ruckstuhl nicht zuletzt in der Verbindung von traditionellem Handwerk und Hightech-Verfahren. 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Die Auftraggeber sind in der Regel Architekten oder Innenarchitekten die für ein konkretes, vielfach im halböffentlichen Raum angesiedeltes Projekt – Hotellobbys, Restaurants, Kaufhäuser, Boutiquen und dergleichen – nach einer visuellen Bereicherung und künstlerischen Aufwertung suchen. Die stets grossformatigen Arbeiten von Moss \u0026amp; Lam sind meist wandgebunden. Bisweilen werden aber auch raumgreifende Installationen, etwa in Form eines Mobile, nachgefragt. Um den Vorstellungen und Wünschen der Kundschaft gerecht zu werden, beschäftigt die Firma ein Team von rund 15 fest angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – Künstler, Handwerker und Techniker – die in der Lage sind, selbst komplexe und technisch anspruchsvolle Projekte zu realisieren. Dabei ermöglicht ein über viele Jahre akkumuliertes Know-how die kompetente Ver- bzw. Bearbeitung der verschiedensten Materialien in der hauseigenen Werkstatt. Neben Putz, Farbe, Keramik und Glas finden auch Holz, Leder und textile Werkstoffe Verwendung. Geografisch verteilen sich die Projekte von Moss \u0026amp; Lam auf Nordamerika – Kanada und USA – sowie auf den asiatischen Raum. Insbesondere in Japan, Südkorea, Taiwan, Singapur und China konnten in den letzten Jahren zahlreiche Aufträge akquiriert werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDeborah Moss, die das Unternehmen gemeinsam mit ihrem Lebens- und Arbeitspartner Edward Lam gründete und seither leitet, ist als Art Director so etwas wie der kreative Kopf der Firma. Nach einem Studium der Kunstgeschichte an der\u003cbr\u003eUniversität von Toronto zog es sie bald zur künstlerischen Praxis. Sie wechselte deshalb an das Ontario College of Art, wo sie eine künstlerische Ausbildung mit Schwerpunkten in Malerei und Film absolvierte. Mit Edward Lam, der ebenfalls an dieser Schule studiert hatte, wagte sie direkt im Anschluss den Schritt in die Selbstständigkeit.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDeborah Moss versteht sich als Künstlerin, die ihr formal und stilistisch breit gefächertes gestalterisches Vokabular zur Verschönerung von Räumen einsetzt. Ihre im besten Sinn des Wortes angewandte Kunst hat entsprechend weniger funktionalen, als vielmehr dekorativ-atmosphärische Ansprüchen zu genügen. Die ständige Auseinandersetzung mit Kunstwerken aller Zeiten und Kulturen bildet neben der eigenen freien künstlerischen Produktion (Aquarell-Bilder, die sie erst seit kurzem auch in der Öffentlichkeit präsentiert) die wichtigste Inspirationsquelle für die Auftragskunst. Im Mittelpunkt ihrer künstlerischen Recherche stehen dabei formale Qualitäten wie Oberflächenstrukturen, Muster und Ornamente.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eNight Sky, der Beitrag von Deborah Moss zur Edition Ruckstuhl, ist mit deutlichem Abstand der kleinste Teppich dieser Kollektion. Bereits die Dimension betont den intimen Charakter des Entwurfes, der durch seine poetische Anmutung überzeugt. Die zarten Farbverläufe auf dem handbemalten Filz vermögen den Blick in den unendlich weiten nächtlichen Himmel glaubhaft nachzuzeichnen. Aufgenähte Kristallsteine stehen in einem spannungsreichen Kontrast zur Einfachheit des Trägermaterials und verleihen dem Teppich zugleich einen Hauch von Luxus.\u003c\/p\u003e","brand":"Mein Shop","offers":[{"title":"Rund \/ Ø 152 cm","offer_id":54865547657545,"sku":null,"price":13043.48,"currency_code":"CHF","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0974\/3299\/4121\/files\/Ruckstuhl-Edition-Night-Sky-Haus-2.jpg?v=1784211681"},{"product_id":"frisian-woouw","title":"Frisian Wouw by Claudy Jongstra","description":"\u003cp\u003eDie vielleicht grösste Leistung der niederländischen Textilkünstlerin Claudy Jongstra ist es, den Filz, ein jahrtausendealtes, von vielen aber auch als altmodisch oder hinterwäldlerisch empfundenes Material, auf eine überzeugende Weise zeitgemäss und modern zu interpretieren. Mit dieser Begründung jedenfalls erhielt sie 2008 den in ihrer Heimat bedeutenden und hoch dotierten Prins Bernhard Cultuurfonds Prijs für angewandte Kunst und Architektur. Jongstras Beschäftigung mit dem Filz, die bald zu ihrem Lebensthema wurde, begann 1994, als sie im niederländischen Textilmuseum Tilburg eine traditionelle mongolische Filzjurte sah. In der Welt des Textilen war sie damals schon seit einiger Zeit verankert. An der Kunsthochschule in Utrecht hatte sie Modedesign studiert, danach versucht ein eigenes KleiderLabel zu etablieren und schliesslich mehrere Jahre als angestellte Designerin für ein grösseres Modeunternehmen gearbeitet. Auf die von der Modewelt desillusionierte Gestalterin wirkte die Begegnung mit dem Filz wie eine Offenbarung. Tief beeindruckt von der Struktur und der Farbigkeit des vordergründig so schlichten Materials beschloss sie, dessen gestalterisches Potential genauer auszuloten. \u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIn Abendkursen lernte sie aus Schafwolle, Wasser und Seife mittels Reibung Filz selbst herzustellen. Bald begann sie,zunächst ohne konkretes Ziel vor Augen, mit dem Material zu experimentieren. Fachleute des niederländischen Textilmuseums, denen sie Proben zeigte, ermunterten zu Fortsetzung der Arbeit und motivierten zu weiteren Anstrengungen. Um die Ausdrucksmöglichkeiten ihrer Filze zu steigern, beschäftigte sie sich in der Folgezeit zum einen mit alten, auf Naturprodukten basierende Färbetechniken, zum anderen integrierte sie Rohmaterialien wie Alpaka, Kaschmir, Leinen, Seide, Baumwolle und bisweilen auch künstliche Fasern in ihre Arbeiten. Aus sehr bescheidenen Anfängen entwickelte sich so über die Jahre hin eine florierende Werkstatt, deren zwischen Kunst und Design oszillierende Produktionen inzwischen internationale Beachtung finden. Zuerst zeigten Textilgalerien in London Interesse an ihren handgefertigten Filz-Unikaten, es folgten, nach anfänglicher Skepsis gegenüber dem Material, Modedesigner und Kostümbildner. Zuletzt erregten Jongstras Arbeiten die Aufmerksamkeit von Interior Designern und Architekten, mit denen sie in den vergangenen Jahren eine wachsende Zahl von Projekten realisieren konnte. Die Liste ihrer Kooperationspartner ist beeindruckend.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSie umfasst Modeschöpfer wie John Galliano, Donna Karan, Christian Lacroix und Alexander van Slobbe ebenso wie wichtige Vertreter der zeitgenössischen Baukunst in den Niederlanden: Claus \u0026amp; Kaan, Jo Coenen, OMA oder MVRDV.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAuch in die Sammlungen bedeutender Kunst- und Design-Museen z.B. das Stedelijk Museum in Amsterdam, das Victoria \u0026amp; Albert Museum in London und das MoMA in New York haben Jongstras bald gegenständliche, bald abstrakte Filz-Bilder mittlerweile Einzug gefunden. \u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Einzigartigkeit des «Studio Claudy Jongstra», das seit rund zehn Jahren in einem Dörfchen in der niederländischen Provinz Friesland beheimatet ist und inzwischen acht Mitarbeiterinnen beschäftigt, liegt aber nicht allein in der ästhetischen und künstlerischen Qualität von dessen Erzeugnissen begründet. Für Jongstra selbst sind Ökologie und Nachhaltigkeit zentrale Aspekte ihrer Arbeit. So stammt die Schafwolle, die sie verarbeitet, zum erheblichen Teil von ihrer eigenen, rund 200 Tiere umfassenden Herde. Sie zählen zur in Holland seit je verbreiteten, heute aber seltenen Rasse der Drenthe Heath Schafe und tragen, in dem sie vor allem Deiche beweiden, nebenbei zum natürlichen Landschaftsschutz bei. Auch dass in der werkstatteigenen Färberei ausschliesslich natürliche Farbstoffe verwendet werden, gehört in diesen Zusammenhang. Mit dem Geld des Prins Bernhard Preises übrigens liess Jongstra im vergangenen Jahr einen Schau- und Versuchsgarten anlegen, der der Kultivierung alter Färberpflanzen dient.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Filzteppich Frisian Wouw, den Claudy Jonstra im Rahmen der Edition Ruckstuhl entwarf, fällt vor allem durch seine unregelmässige Umrisslinie und seine wild bewegte Textur auf. Man darf das als Anspielung auf den archaischen Charakter des Filzes verstehen. Die gelbe Farbigkeit, die dem Teppich eine ungemein warme und wohnliche Ausstrahlung verleiht, weckt nicht von ungefähr Assoziationen an das goldene Zeitalter holländischer Malerei, als Meister wie Rembrandt den Farbstoff der Pflanze Reseda (auch Färber-Wau genannt) verwendeten.\u003c\/p\u003e","brand":"Mein Shop","offers":[{"title":"Rechteckig \/ 240 x 330 cm","offer_id":54865922949449,"sku":null,"price":18316.38,"currency_code":"CHF","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0974\/3299\/4121\/files\/Ruckstuhl-Edition-Frisian-Wouw-Haus-2.jpg?v=1784216500"},{"product_id":"la-suisse-en-laine-by-metz-und-kindler","title":"La Suisse en Laine","description":"\u003cp\u003eDas Designduo Guido Metz und Michael Kindler entwickelt gemeinsam mit der Teppichmanufaktur RUCKSTUHL den dreidimensionalen Teppich „La Suisse en Laine“ (dt. Die Schweiz in Wolle), inspiriert von ihrer Faszination für Berge. Der Teppich zeigt die Topografie der Schweiz als Relief, gefertigt aus der Wolle des Walliser Schwarznasenschafs. Die Produktion erfolgt komplett in der Schweiz, und Kund*innen können individuelle Anpassungen vornehmen. Das Kunstwerk wird im Rahmen der Ausstellung „Swiss Design Classics in China“ präsentiert, die den kulturellen Austausch zwischen der Schweiz und China fördert.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAm Anfang ist ein Anruf von Michael Kindler bei der Schweizer Teppichmanufakatur RUCKSTUHL. Die Faszination für Berge veranlasste die Gestalter Guido Metz und Michael Kindler vor einigen Jahren dazu, die prägnantesten Bergketten mit Gastronomiegeschirr zu verbinden. Zusammen mit der Porzellanmanufaktur Reichenbach entstanden so die BergeTeller. Neben der Zugspitze gibt es die Teller auch mit dem Relief der Dolomitenregion und dem berühmten Schweizer Matterhorn, einem der bekanntesten Berge Europas. Was auf dem Gastronomiegeschirr so eindrucksvoll umgesetzt wurde, könnte ebenso als Teppich spannend sein, denkt sich Michael Kindler und kann RUCKSTUHL sofort für die Idee begeistern, diesen Teppich zu entwickeln.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Faszination für Berge, die durch Naturgewalten geformt wurden, zieht Menschen seit jeher in ihren Bann. Wenn Erdplatten aufeinandertreffen, entstehen Täler und Gipfel, die die Menschen immer wieder herausfordern, sie zu erklimmen. Fast so alt wie dieser Drang, die höchsten Berge zu bezwingen, ist die Fähigkeit der Menschen, aus Fasern Textilien und Teppiche herzustellen. Seit Tausenden von Jahren wird Wolle zu schönen und nützlichen Objekten verarbeitet. Auch für RUCKSTUHL ist Wolle eine unverzichtbare Faser – sie ist elastisch, schmutzabweisend und sorgt für ein ausgezeichnetes Raumklima wie keine andere Faser.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSeit 2018 entstehen in der Teppichmanufaktur RUCKSTUHL aus der auserlesenen, ungefärbten Wolle des Schwarznasenschafes hochwertige Teppiche. Die natürliche Wolle ergibt ein zeitloses, unverfälschtes und doch raffiniertes Stück Schweizer Handwerkskunst. Sämtliche Produktionsschritte und mitwirkende Firmen werden als Novum in der Branche transparent offengelegt. Bei der Gestaltung lässt sich RUCKSTUHL inspirieren von der Struktur der ungefärbten Wolle, der Beschaffenheit des Schaffells und vom ursprünglichen, puren Charakter der Walliser Bergwelt wo das Schaf zuhause ist. \u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Wolle bleibt während des gesamten Herstellungsprozesses – von den Weiden am Fuss des Matterhorns bis hin zum fertigen Produkt – stets in der Schweiz: Die Schafe stammen aus der Region Zermatt\/Oberwallis (VS), wobei RUCKSTUHL die Schurwolle von den Haltergenossenschaften (Direct Trade) erwirbt. In der WOLLSPINNEREI HUTTWIL (BE) wird sie nach traditioneller Handwerkskunst gewaschen, gesponnen und weiterverarbeitet. Das Tuften erfolgt mithilfe eines modernsten Roboters bei RUCKSTUHL in Langenthal (BE), der ältesten Teppichmanufaktur der Schweiz. Von der Bergwiese bis hin zum fertigen Teppich: 100% Schweizer Herstellung. \u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas filigrane Relief mit Rohmaterial aus Schweizer Bergregionen, die in den letzten Jahren teilweise von Naturkatastrophen schwer getroffen wurden, soll ebenfalls zum Nachdenken über die Herausforderungen des Klimawandels animieren. \u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eUm das Schweizer Relief als Teppich umzusetzen, sind umfangreiche Anpassungen am Tuftingroboter notwendig, die der hauseigene Tufting-Spezialist Joshua Baeriswyl (28) in Eigenregie umsetzt. Anschliessend wird die Schweiz in acht unterschiedliche Höhenstufen unterteilt, die als Grundlage für die CAD-Daten des Roboters dienen. Am Ende entsteht nach vielen Arbeitsstunden ein wahres Kunstwerk: Ein Reliefteppich, der die atemberaubende und einzigartige Topografie des Heimatlandes der Manufaktur RUCKSTUHL auf unvergleichliche Weise hervorhebt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMETZ UND KINDLER und RUCKSTUHL schaffen „La Suisse en Laine“ als reines Relief in der natürlichen Farbe der Wolle des Schwarznasenschafs. Auf Grundlage dieses Teppichs wird es möglich sein, der Fantasie freien Lauf zu lassen: Auf Wunsch der Kund*innen besteht zusätzlich die Möglichkeit, Elemente wie Seen, Straßen oder Logos in individuellen Farben in das Kunstwerk einzuarbeiten, Private Kund*innen können beispielsweise den Standort ihres Ferienchalets durch eine Wunschfarbe hervorheben lassen. Unternehmen haben die Möglichkeit, für ihren Eingangsbereich oder Konferenzraum nicht nur eine beeindruckende Wanddekoration zu schaffen, die gleichzeitig Schall absorbiert, sondern beispielsweise auch ihre Tochtergesellschaften, Standorte oder Transportwege auf dem Teppich abzubilden. Zudem richtet sich das neue Produkt an öffentliche Organisationen, Verwaltungen oder Botschaften, die die Schweiz symbolisch an ihrer Wand präsentieren möchten. \u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cbr\u003eDer Öffentlichkeit wird der Teppich bei der Eröffnung der kommenden Ausstellung «Swiss Design Classics in China» über Schweizer Designklassiker im Today Art Museum in Peking erstmalig präsentiert, die von der Schweizer Botschaft in China unter Kurator Christian Herren initiiert wird. Im Rahmen der Kampagne zur Feier des 75jährigen Bestehens der diplomatischen Beziehungen zwischen der Schweiz und China wird diese Ausstellung und somit auch «La Suisse en Laine» bis 2025 durch ganz China reisen. Christian Herren stellt eine Sammlung zusammen, die Innovation und Qualität des Schweizer Designs repräsentiert. Die Ausstellung Swiss Design Classics in China hat zum Ziel, ikonisches Schweizer Design zu präsentieren und den kulturellen Austausch zwischen der Schweiz und China zu fördern. Gezeigt wird eine kuratierte Auswahl von Schweizer Designklassikern, darunter Möbel, Alltagsgegenstände, Schweizer Erfindungen und Grafikdesign\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"Mein Shop","offers":[{"title":"Rechteckig \/ 200 x 300 cm","offer_id":54866187092297,"sku":null,"price":23600.0,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0974\/3299\/4121\/files\/Ruckstuhl-Teppich-Wolle-La-Suisse-en-Laine-200x300-Detail_133044e7-7f2f-42fb-a5ba-10f48f9bc2e5.jpg?v=1784047032"},{"product_id":"hypnos-bei-atelier-oi","title":"Hypnos","description":"\u003cp\u003eIn den Anfangszeiten der Moderne, ja selbst in der Mitte des 20. Jahrhunderts hat es sie noch gegeben: universelle Architekten-Designer, die buchstäblich vom Kaffeelöffel bis zum grossen Gebäude alles entwarfen, was nach Gestaltung verlangte. Diese Zeiten sind – angesichts einer fortschreitenden Spezialisierung und Differenzierung, die längst auch den Bereich des Designs erfasst hat – unwiederbringlich vorbei. Als sich Aurel Aebi, Armand Louis und Patrick Reymond vor 19 Jahren zum Atelier Oï zusammenschlossen, setzten sie zur Bewältigung vielfältiger Gestaltungsaufgaben\u003cbr\u003evon Anfang an auf Teamarbeit und einen inter- bzw. transdisziplinären Ansatz. Der Erfolg gibt ihnen Recht. Das in dem kleinen, zwischen Biel und Neuchâtel gelegenen Ort La Neuveville beheimatete Büro ist im Laufe der Jahre auf rund 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter herangewachsen (Architekten, Designer, Grafiker), die eine beeindruckende Vielfalt von Projekten im Bereich der Architektur, der Innenarchitektur, der Szenografie und des Designs auf höchstem professionellem Niveau bewältigen. Zu den Kunden von Atelier Oï zählen, um nur die wichtigsten zu nennen, Unternehmen\u003cbr\u003ewie die Swatch Group, B\u0026amp;B Italia, Foscarini, Louis Vuitton, Ikea, Wogg und Röthlisberger.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine wesentliche Basis für die Arbeit von Atelier Oï ist die intensive Auseinandersetzung mit einem Material oder mit einer bestimmten Konstruktionsweise, die sich zunächst in der büroeigenen Werkstatt beim Bau von Modellen und\u003cbr\u003ePrototypen abspielt. Die Erfahrungen, die dabei in einem oft langwierigen, von zahlreichen Experimenten geprägten Prozess gewonnen werden, befruchten in der Regel gleich mehrere, im Prinzip voneinander unabhängige Projekte. Im Idealfall gelingt es, einzelne formale Elemente oder Konstruktionsideen im Lauf der Zeit wieder aufzunehmen, sie zu transformieren und weiter zu entwickeln. \u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas Atelier Oï begreift sein gemeinschaftliches Schaffen dezidiert als grosses Kontinuum. Entsprechend sorgfältig wird das eigene Material- und Projektarchiv gepflegt und ständig konsultiert. Einzelne Arbeiten stehen nicht isoliert für sich, sondern sollen gleichsam als Glieder einer Kette begriffen werden. Das Weiterspinnen eines Themas, auch über die Grenzen der Disziplinen hinweg, das oft mit einem Massstabswechsel einhergeht, ist mittlerweile fast so etwas wie ein Markenzeichen des Büros geworden. In der Tat führt diese Arbeitsmethode immer wieder zu ebenso überraschenden wie überzeugenden Synergien.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWie sich bei Atelier Oï ein Projekt aus einem vorherigen ergeben kann, zeigt sich auch anhand ihrer Teppichentwürfe für die Edition Ruckstuhl. So geht der aus Leinenbändern geflochtene Teppich Dessus Dessus Dessous auf eine Textil-Installation mit dem Titel «Plier – Entrelacer – Superposer» (Falten, Flechten, Überlappen) zurück, die Atelier Oï auf Einladung von Peter Ruckstuhl anlässlich des Designers’ Saturday 2008 in Langenthal realisiert hatte. Ausgangsmaterial für diese beim Design Preis Schweiz 2009 mit einer Nomination ausgezeichnete Arbeit\u003cbr\u003ebildeten die Leinenbänder, die üblicherweise bei der Konfektionierung von Teppichen als Bordüre Verwendung finden. Die Transformation von der experimentell ausgerichteten Ausstellungs-Installation zum Editions-Produkt ging sowohl mit einer technischen Verfeinerung als auch mit einer grafischen Aufwertung des Entwurfes einher.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Teppich Hypnos ist formal von der kinetischen Installation «Les Danseuses» inspiriert, die das Atelier Oï 2009 zur Eröffnung seines neuen Büro- und Werkstattgebäudes in La Neuveville präsentierte. In den kreisförmigen, sich stetig verengenden Wellenlinien, die dem Teppich sein eigentümliches Gepräge verleihen, ist das Motiv der sich drehenden, ornamental perforierten Textil-Schirme der Installation, das unwillkürlich die Assoziation an die Röcke tanzender Derwische weckte, gleichsam eingefroren.\u003c\/p\u003e","brand":"Mein Shop","offers":[{"title":"Rund \/ Ø 190 cm","offer_id":54866263605577,"sku":null,"price":6706.76,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0974\/3299\/4121\/files\/Ruckstuhl-Edition-Hypnos-Haus-1.jpg?v=1784220110"},{"product_id":"ovo-espacial-by-pedro-wirz","title":"Ovo Espacial by Pedro Wirz","description":"\u003cp class=\"PDq2pG_selectionAnchorContainer\" data-end=\"837\" data-start=\"199\"\u003e\u003cem data-end=\"223\" data-start=\"199\"\u003eEnvironmental Hangover\u003c\/em\u003e ist das Bild eines Planeten nach dem Exzess. Für seine bislang grösste institutionelle Einzelausstellung in der Kunsthalle Basel entwarf Pedro Wirz eine Welt zwischen Natursehnsucht und Fortschrittsglauben, zwischen ökologischer Verantwortung und ungebremstem Konsum. Organische Materialien trafen auf industrielle Stoffe, handwerkliche Prozesse auf die Bildsprache einer technologisierten Gegenwart. Die Ausstellung kreiste um die Widersprüche einer Gesellschaft, die sich nach unberührter Natur sehnt und gleichzeitig immer neue Produkte, Geräte und Entwicklungen verlangt. \u003cspan class=\"PDq2pG_selectionAnchor\" aria-hidden=\"true\"\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"\" data-end=\"1281\" data-start=\"839\"\u003eIm Zentrum dieses vielschichtigen Kosmos stand \u003cstrong data-end=\"902\" data-start=\"886\"\u003eOvo Espacial\u003c\/strong\u003e: ein monumentales Werk aus Wolle, 10,15 × 8 Meter gross. Schon der Titel – das «Weltraum-Ei» – öffnet einen Denkraum zwischen Ursprung und Zukunft, Schutzraum und unbekannter Welt. Das Werk erscheint weniger als klassischer Teppich denn als eine textile Landschaft: weich und körperlich, zugleich fremdartig und von fast kosmischer Präsenz.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-end=\"1757\" data-start=\"1283\"\u003ePedro Wirz verbindet in seiner Arbeit persönliche Erinnerungen an das tropische Vale do Paraíba in Brasilien mit Naturwissenschaft, Volkskunde und Mythologie. Seine Werke erzählen von Kolonialismus und Rohstoffhandel, von technologischem Fortschritt, Klimawandel und Artensterben – jedoch nie in Form einer eindeutigen Botschaft. Vielmehr entstehen rätselhafte Räume, in denen sich Material, Geschichte und Vorstellungskraft überlagern.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-end=\"2083\" data-start=\"1759\"\u003eIn \u003cstrong data-end=\"1778\" data-start=\"1762\"\u003eOvo Espacial\u003c\/strong\u003e wird Wolle zum künstlerischen Medium und der Boden zur Bildfläche. Das Werk verändert die Wahrnehmung des Raumes: Es wird betreten, umrundet, aus der Nähe erfahren und aus der Distanz gelesen. Seine Dimension verleiht ihm eine skulpturale Kraft, während die textile Oberfläche Nähe und Intimität erzeugt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-is-only-node=\"\" data-is-last-node=\"\" data-end=\"2587\" data-start=\"2085\"\u003eFür \u003cstrong data-end=\"2111\" data-start=\"2089\"\u003eRuckstuhl Art Rugs\u003c\/strong\u003e steht \u003cem data-end=\"2132\" data-start=\"2118\"\u003eOvo Espacial\u003c\/em\u003e exemplarisch für eine Form der Zusammenarbeit, in der Kunst nicht auf Textil übertragen, sondern gemeinsam mit dem Material entwickelt wird. Ruckstuhl begleitete die Neuproduktion für die Ausstellung mit dem Wissen und der Erfahrung der eigenen Teppichmanufaktur. Das Resultat ist ein Werk, das sich jeder rein funktionalen Lesart entzieht: Teppich, Bild, Landschaft und eigenständige künstlerische Präsenz zugleich.\u003cbr\u003e\u003cmeta charset=\"UTF-8\"\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cdiv class=\"\" data-turn-id-container=\"290919d5-e10f-46d7-959d-3493d124f5f5\" data-is-intersecting=\"true\"\u003e\n\u003csection class=\"text-token-text-primary w-full focus:outline-none has-data-writing-block:pointer-events-none [\u0026amp;:has([data-writing-block])\u0026gt;*]:pointer-events-auto R6Vx5W_threadScrollVars scroll-mb-[calc(var(--scroll-root-safe-area-inset-bottom,0px)+var(--thread-response-height))] scroll-mt-(--sticky-padding-top)\" dir=\"auto\" data-turn-id=\"290919d5-e10f-46d7-959d-3493d124f5f5\" data-turn-id-container=\"290919d5-e10f-46d7-959d-3493d124f5f5\" data-testid=\"conversation-turn-7\" data-turn=\"user\"\u003e\n\u003cdiv class=\"text-base my-auto mx-auto pt-12 [--thread-content-margin:var(--thread-content-margin-xs,calc(var(--spacing)*4))] 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Der international renommierte italienische Künstler aus Varese hat in den mittlerweile fast fünf Jahrzehnten seiner kreativen Tätigkeit mit erstaunlicher Konsequenz\u003cbr\u003eein vielfältiges Werk geschaffen, das freie und angewandte Kunst ebenso souverän umfasst wie Architektur.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eFormal betrachtet stehen Morandinis Arbeiten – auch wenn der Meister selbst solche Kategorisierungen eher skeptisch beurteilt – der Op Art und der konstruktiv-konkreten Kunst nahe. Mathematische Gesetzmässigkeiten, geometrische Grundformen und optische Effekte jedenfalls bilden die Grundlage praktisch aller seiner Werke. Ein zentrales Thema seiner künstlerischen Recherche ist die visuelle Darstellung von Bewegung bzw. Bewegungsabläufen, für die er sich meistens des Schwarz-Weiss-Kontrastes bedient. Die Liste seiner Bilder, Grafiken, Plastiken, Gross-Skulpturen, Möbel, Leuchten, Teppiche, sonstiger Designobjekte, Platz- und Fassadengestaltungen sowie Bauten ist ebenso umfangreich wie die Zahl seiner Ausstellungen in fast allen europäischen Ländern, in Nord- und Südamerika, in Japan, Australien, Süd-Korea und Südafrika.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSchon während Morandini zwischen 1959 und 1964 an der berühmten Kunstschule Accademia di Brera in Mailand studierte, arbeitete er als Industrie- und Grafikdesigner. 1962 entstanden die ersten künstlerischen Werke. 1965 konnte er sein Schaffen erstmals in einer Einzelausstellung präsentieren. Internationale Beachtung erregte Morandini dann durch seine Teilnahme an den Biennalen von Sao Paulo (1967) und Venedig (1968). Einen weiteren Höhepunkt seiner künstlerischen Karriere markierte die Einladung zur Documenta 6 von 1977 in Kassel. 1979 begann seine langjährige und intensive Zusammenarbeit mit dem deutschen Porzellanhersteller Rosenthal, seinem wohl wichtigsten industriellen Partner. Neben künstlerischen Kleinplastiken, die in limitierter Auflage gefertigt wurden, entwarf er für Rosenthal zahlreiche Vasen, Porzellangeschirre und andere Objekte. Grosses Aufsehen erregten darüber hinaus Mitte der 1980er Jahre die Fassadengestaltungen für zwei Firmengebäude. Weitere Architekturprojekte führten Morandini in den 1980er und 1990er Jahren mehrfach nach Singapur und Kuala Lumpur, wo er vor allem mit dem Design von Wolkenkratzer-Fassaden beschäftigt war. Als seine vorläufig letzte architektonische Aufgabe realisiert er 2007 das Kulturzentrum «Das Kleine Museum» in Weißenstadt. Künstlerisch nach wie vor sehr aktiv, übernahm Morandini seit den 1990er Jahren verstärkt Lehraufgaben an verschiedenen europäischen Kunst- und Designhochschulen. 2008\/09 wurde\u003cbr\u003esein Schaffen mit einer breit angelegten Retrospektive geehrt, die zuerst in Venedig in der Galleria d‘Arte Moderna di Ca‘Pesaro und anschliessend in der Neuen Sammlung in Nürnberg zu sehen war.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer von Morandini entworfene Teppich Carpe Diem zeichnet sich durch ein ungewöhnliches, aber klar umrissenes Format aus. Zwei sich kreuzende diagonale Linienbündel, die in ein Rechteck eingeschrieben sind, schwingen in einen Halbkreis\u003cbr\u003eaus und kehren, wiederum diagonal, in die Rechteckform zurück. Die auf diese Weise entstehende Endlosschleife in Form einer langgezogenen Acht, bringt eine gebändigte Dynamik zum Ausdruck. Der für Morandini typische Schwarz-Weiss-Kontrast ist zu einem Dunkelgrau-Hellgrau-Kontrast abgemildert.\u003c\/p\u003e","brand":"Mein Shop","offers":[{"title":"Sonderform \/ 122 x 358 cm","offer_id":54871364927817,"sku":null,"price":6475.49,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0974\/3299\/4121\/files\/Ruckstuhl-Edition-Carpe-Diem-Soussol.jpg?v=1784280865"},{"product_id":"area-by-fiorella-fasciati","title":"Area by Fiorella Fasciati","description":"\u003cp\u003eDie Gestalterin Fiorella Fasciati gehört zu jenen kreativen Kräften, die selbst innerhalb der kleinen Designszene kaum je öffentlich in Erscheinung treten, deren Einfluss auf die Designentwicklung und die Produktwelt oft aber viel grösser ist, als der von manchen kurzlebigen Stars, die es natürlich auch in diesem Bereich gibt. Ihrem still-bescheidenen Auftreten steht freilich eine zähe Hartnäckigkeit in der Sache gegenüber, die gut zu ihrer Herkunft passt. Fasciati stammt aus dem Bergell, dem südlichsten, weit abgelegenen Winkel des Bündnerlandes. Genauer gesagt aus dem Dorf Stampa, das durch Alberto Giacometti und seine Familie weit über die Grenzen Graubündens und der Schweiz bekannt geworden ist.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Giacomettis waren die Nachbarn der Fasciatis und obwohl das natürlich nicht mehr als ein biografischer Zufall ist, mag das Beispiel der Giacomettis, die als Künstler, Grafikdesigner und Architekten von sich Reden machten, der jungen Fiorella\u003cbr\u003eFasciati schon früh gezeigt haben, dass es jenseits des Bergells eine Welt zu entdecken gibt und dass die Beschäftigung mit Gestaltung dort auch zum Beruf werden kann. Ihr eigener Weg begann aus ganz praktischen Gründen mit einer Ausbil-\u003cbr\u003edung zur Primarlehrerin in Chur. 1977 folgte der Umzug nach Basel, wo sie parallel zum Schuldienst Abendkurse an der Schule für Gestaltung belegte. Dort hat sie dann bald daraufauch die vierjährige Ausbildung zur Textildesignerin absolviert. Nach dem Diplom, in dessen Mittelpunkt bereits das Thema Teppich stand, engagierte sie Peter Ruckstuhl, der in dieser Zeit gerade die Leitung des Familienunternehmens übernahm, 1984 als erste In-House-Designerin der Firma. Fasciati beschäftigte sich mit der Farbgebung, entwickelte einfache Muster, setzte sich für die Produktion der ersten abgepassten Teppiche ein und gestaltete die Firmenauftritte. 1990 wechselte sie zum Schweizer Textilverlag Mira-X, wo sie sieben Jahre als Produktmanagerin arbeitete. Zu ihren Aufgabenbereichen gehörten dort auch die Betreuung grösserer Projekte und die\u003cbr\u003eZusammenstellung von Farbreihen. Seit 1997 ist die dreifache Mutter als selbstständige Designerin tätig. Mehr und mehr rückte die Beschäftigung mit der Farbe in den Mittelpunkt ihrer gestalterischen Arbeit. Ihr Ziel ist eine zeitgemässe\u003cbr\u003eFarbgebung, die nicht blindlings den Trendinfos folgt, sondern eine eigene Handschrift erkennen lässt. Ein hoher Anspruch, der nur mit sehr feinen Antennen für das in ständigem Wandel begriffene Farbempfinden und mit einem klaren persönlichen\u003cbr\u003eStandpunkt überzeugend eingelöst werden kann. Heute berät Fasciati verschiedene Textilhersteller in der Schweiz hinsichtlich Farbgebung und Kollektionsentwicklung. Auch mit Ruckstuhl ist sie seit 2005 wieder in professionellem Kontakt.\u003cbr\u003e1998 übernahm sie erste Lehraufgaben an der Schule für Gestaltung in Basel. 2001 erhielt sie dort den Auftrag zum Aufbau und zur Leitung einer zweijährige Weiterbildungsklasse für Textildesign.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eFür die Teppiche Area und Mesh, die im Rahmen der Edition Ruckstuhl entstanden, griff Fasciati ganz bewusst auf eine bei Ruckstuhl gebräuchliche Fertigungstechnologie zurück, deren gestalterisches Potential es auf neue Weise auszuloten galt. Die Entscheidung für das Hand-Tufting legte es nahe, die Struktur des Teppichs zum zentralen Entwurfsthema zu machen. Die durch ein Wechselspiel von Ein- und Ausgrenzung charakterisierten Dessins sind nicht allein visuell wahrnehmbar. Denn die Nutzung eines unterschiedlich langen Flors, der zum hauptsächlichen Träger des Musters wird, verleiht den Teppichen eine dreidimensionale Struktur und macht sie auch zu einem haptischen Bodenerlebnis.\u003c\/p\u003e","brand":"Mein Shop","offers":[{"title":"Rechteckig \/ 177 x 180 cm","offer_id":54871367221577,"sku":null,"price":4810.36,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0974\/3299\/4121\/files\/Ruckstuhl-Edition-Area-Haus-1.jpg?v=1784288376"},{"product_id":"mesh-by-fiorella-fasciati-kopie","title":"Mesh by Fiorella Fasciati","description":"\u003cp\u003eDie Gestalterin Fiorella Fasciati gehört zu jenen kreativen Kräften, die selbst innerhalb der kleinen Designszene kaum je öffentlich in Erscheinung treten, deren Einfluss auf die Designentwicklung und die Produktwelt oft aber viel grösser ist, als der von manchen kurzlebigen Stars, die es natürlich auch in diesem Bereich gibt. Ihrem still-bescheidenen Auftreten steht freilich eine zähe Hartnäckigkeit in der Sache gegenüber, die gut zu ihrer Herkunft passt. Fasciati stammt aus dem Bergell, dem südlichsten, weit abgelegenen Winkel des Bündnerlandes. Genauer gesagt aus dem Dorf Stampa, das durch Alberto Giacometti und seine Familie weit über die Grenzen Graubündens und der Schweiz bekannt geworden ist.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Giacomettis waren die Nachbarn der Fasciatis und obwohl das natürlich nicht mehr als ein biografischer Zufall ist, mag das Beispiel der Giacomettis, die als Künstler, Grafikdesigner und Architekten von sich Reden machten, der jungen Fiorella\u003cbr\u003eFasciati schon früh gezeigt haben, dass es jenseits des Bergells eine Welt zu entdecken gibt und dass die Beschäftigung mit Gestaltung dort auch zum Beruf werden kann. Ihr eigener Weg begann aus ganz praktischen Gründen mit einer Ausbil-\u003cbr\u003edung zur Primarlehrerin in Chur. 1977 folgte der Umzug nach Basel, wo sie parallel zum Schuldienst Abendkurse an der Schule für Gestaltung belegte. Dort hat sie dann bald daraufauch die vierjährige Ausbildung zur Textildesignerin absolviert. Nach dem Diplom, in dessen Mittelpunkt bereits das Thema Teppich stand, engagierte sie Peter Ruckstuhl, der in dieser Zeit gerade die Leitung des Familienunternehmens übernahm, 1984 als erste In-House-Designerin der Firma. Fasciati beschäftigte sich mit der Farbgebung, entwickelte einfache Muster, setzte sich für die Produktion der ersten abgepassten Teppiche ein und gestaltete die Firmenauftritte. 1990 wechselte sie zum Schweizer Textilverlag Mira-X, wo sie sieben Jahre als Produktmanagerin arbeitete. Zu ihren Aufgabenbereichen gehörten dort auch die Betreuung grösserer Projekte und die\u003cbr\u003eZusammenstellung von Farbreihen. Seit 1997 ist die dreifache Mutter als selbstständige Designerin tätig. Mehr und mehr rückte die Beschäftigung mit der Farbe in den Mittelpunkt ihrer gestalterischen Arbeit. Ihr Ziel ist eine zeitgemässe\u003cbr\u003eFarbgebung, die nicht blindlings den Trendinfos folgt, sondern eine eigene Handschrift erkennen lässt. Ein hoher Anspruch, der nur mit sehr feinen Antennen für das in ständigem Wandel begriffene Farbempfinden und mit einem klaren persönlichen\u003cbr\u003eStandpunkt überzeugend eingelöst werden kann. Heute berät Fasciati verschiedene Textilhersteller in der Schweiz hinsichtlich Farbgebung und Kollektionsentwicklung. Auch mit Ruckstuhl ist sie seit 2005 wieder in professionellem Kontakt.\u003cbr\u003e1998 übernahm sie erste Lehraufgaben an der Schule für Gestaltung in Basel. 2001 erhielt sie dort den Auftrag zum Aufbau und zur Leitung einer zweijährige Weiterbildungsklasse für Textildesign.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eFür die Teppiche Area und Mesh, die im Rahmen der Edition Ruckstuhl entstanden, griff Fasciati ganz bewusst auf eine bei Ruckstuhl gebräuchliche Fertigungstechnologie zurück, deren gestalterisches Potential es auf neue Weise auszuloten galt. Die Entscheidung für das Hand-Tufting legte es nahe, die Struktur des Teppichs zum zentralen Entwurfsthema zu machen. Die durch ein Wechselspiel von Ein- und Ausgrenzung charakterisierten Dessins sind nicht allein visuell wahrnehmbar. Denn die Nutzung eines unterschiedlich langen Flors, der zum hauptsächlichen Träger des Musters wird, verleiht den Teppichen eine dreidimensionale Struktur und macht sie auch zu einem haptischen Bodenerlebnis.\u003c\/p\u003e","brand":"Mein Shop","offers":[{"title":"Rechteckig \/ 170 x 240 cm","offer_id":54871398285641,"sku":null,"price":6012.95,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0974\/3299\/4121\/files\/Ruckstuhl-Edition-Mesh-Haus-1.jpg?v=1784289018"},{"product_id":"pompon-by-hugo-zumbuhl","title":"Pompon by Hugo Zumbühl","description":"\u003cp\u003eAls Designer mag Hugo Zumbühl gleichsam ein Spätberufener sein – das Interesse am Textilen und insbesondere an der Weberei begleitet ihn dagegen schon seit Jahrzehnten. Geboren und aufgewachsen in Luzern begann er seine\u003cbr\u003eberufliche Laufbahn mit einer Lehre als Hochbauzeichner. Sein Lebensthema, die Weberei, entdeckte er kurze Zeit später an der Kunstgewerbeschule in Zürich, wo er eine Ausbildung zum Werk- und Zeichenlehrer absolvierte. Nach Praxisjahren\u003cbr\u003eals Lehrer in Basel arbeitete Zumbühl zwischen 1975 und 1981 bei einem Entwicklungshilfeprojekt in Peru, wo er am Aufbau einer Weberei-Kooperative beteiligt war. Im Rahmen dieser Tätigkeit erforschte er gemeinsam mit den peruanischen Produzenten die in der Region althergebrachten Färbetechniken für Wolle. Quasi nebenher begann er eine Sammlung peruanischer Volkskunst zusammenzutragen, die mittlerweile internationale Beachtung fand und in renommierten Museen gezeigt wird.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBald nach seiner Rückkehr in die Schweiz übernahm Zumbühl eine Dozentenstelle an der Pädagogischen Hochschule Graubünden (damals Bündner Frauenschule) in Chur, wo er bis heute im Rahmen der Primarlehrer-Ausbildung die Fächer Werken und bildnerisches Gestalten unterrichtet. Und wiederum war es die Weberei, genauer gesagt die Webtradition der Hochschule, die die Wahl dieser Stelle wesentlich beeinflusste.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Jahr 1998 kam es schliesslich zu jener Begegnung, die für Zumbühls weitere Karriere von entscheidender Bedeutung sein sollte: in einem Papierweberei-Workshop im Kurszentrum Ballenberg lernte er Peter Birsfelder kennen, seines Zeichens Webmeister in den Werkstätten der Haftanstalt Thorberg. as Zusammentreffen mit diesem herausragenden Handwerker setzte in Zumbühl einen kreativen Impuls frei, aus dem schon bald konkrete Produkte entstanden. Bereits mit ihrem ersten gemeinsamen Projekt, einem aus Krepppapier gewebten und mit Naturwachs imprägnierten Teppich namens Oscuro, gewannen Zumbühl und Birsfelder 1999 den Design Preis Schweiz. Beflügelt von diesem spontanen Erfolg hat das unter dem Label TEPPICHartTEAM firmierende Gestalter-Duo in den folgenden Jahren immer wieder mit ebenso\u003cbr\u003einnovativen wie unkonventionellen Teppichkreationen von sich Reden gemacht. Mit Ruckstuhl steht Zumbühl seit 2001 in enger Verbindung. Die langfristig angelegte Kooperation in Vertrieb und Materialbeschaffung eröffnet TEPPICHartTEAM\u003cbr\u003esowohl neue Kundenkreise als auch kreative Freiräume. \u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAls Atelier dient Zumbühl der umgebauten Stall eines altenBauernhauses in Felsberg bei Chur, wo er seit vielen Jahren ansässig ist. Materiallager und Experimentierwerkstatt in einem, beherbergt es den einfachen Webstuhl auf dem in\u003cbr\u003eeinem oft langwierigen Versuchsprozess die Urmuster seiner Teppich-Kreationen entstehen. Er bevorzugt dabei grundsätzlich die einfachste Bindungsart, die Leinenbindung, denn sein Interesse gilt in erster Linie dem Material und der\u003cbr\u003ehaptischen Struktur des Gewebes. Entsprechend ist für Zumbühls Arbeit der physische Umgang mit den Materialien bzw. mit der auf dem Webstuhl erzeugten Struktur von entscheiden der Bedeutung. Ständig auf der Suche nach ungewöhnlichen (teils neuen, teils fast vergessenen) Materialien und eigenartigen Materialkombinationen nutzt er für seine Experimente gebrauchte Fahrradschläuche ebenso wie alte Filzdecken und -mäntel aus den Beständen der Schweizer Armee oder Kaffeesäcke aus Jute. Neben solchen Recycling-Materialien arbeitet er etwa mit Hanf- und Kunststoffschnüren,\u003cbr\u003eGummi, Draht, Rosshaar, Schaf- bzw. Lamawolle sowie Fellstreifen von Ziegen und Schafen. Fast so vielfältig wie diese Ausgangsstoffe sind auch die  Bearbeitungstechniken, die er dem Gewebe angedeihen lässt. Mal versucht er es –\u003cbr\u003einspiriert von archaischen Kulturen – mit Bemalungen oder mit Prägungen, mal kommt der Bunsenbrenner oder die Katzenbürste zum Einsatz. Dass nur ein Bruchteil dieser Experimente zu einem marktfähigen Produkt führen, versteht sich.\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAusgangspunkt für Zumbühls Beitrag zur Edition Rucktuhl war wiederum eine Material-Entdeckung. Das Grundgewebe des Teppichs Pompon, das sich durch einen dichten, weichen Flor auszeichnet, besteht aus dem sogenannten Chenille-Garn,\u003cbr\u003eeinem besonders flauschigen Wollfaden, der fast völlig vom Markt verschwunden ist. In regelmässigen Abständen eingeknüpfte Fellpuschel beleben die Oberflächenstruktur und setzen farbige Akzente. Unwillkürlich entsteht das Bild einer nächtlichen, vom Mond beschienene Blumenwiese.\u003c\/p\u003e","brand":"Mein Shop","offers":[{"title":"Rechteckig \/ 200 x 300 cm","offer_id":54871646667081,"sku":null,"price":11563.37,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0974\/3299\/4121\/files\/Ruckstuhl-Edition-Pompon-Haus-1.jpg?v=1784291554"},{"product_id":"malefica-by-maelle-gross","title":"Helen by Maëlle Gross","description":"\u003cdiv class=\"\" data-turn-id-container=\"request-WEB:63b04e23-16b3-445f-a058-ee53ef2d392d-0\" data-is-intersecting=\"true\"\u003e\n\u003csection class=\"text-token-text-primary w-full focus:outline-none has-data-writing-block:pointer-events-none [\u0026amp;:has([data-writing-block])\u0026gt;*]:pointer-events-auto R6Vx5W_threadScrollVars scroll-mb-[calc(var(--scroll-root-safe-area-inset-bottom,0px)+var(--thread-response-height))] scroll-mt-[calc(var(--header-height)+min(200px,max(70px,20svh)))]\" dir=\"auto\" data-turn-id=\"request-WEB:63b04e23-16b3-445f-a058-ee53ef2d392d-0\" data-turn-id-container=\"request-WEB:63b04e23-16b3-445f-a058-ee53ef2d392d-0\" data-testid=\"conversation-turn-2\" data-turn=\"assistant\"\u003e\n\u003cdiv class=\"text-base my-auto mx-auto [--thread-content-margin:var(--thread-content-margin-xs,calc(var(--spacing)*4))] @w-sm\/main:[--thread-content-margin:var(--thread-content-margin-sm,calc(var(--spacing)*6))] @w-lg\/main:[--thread-content-margin:var(--thread-content-margin-lg,calc(var(--spacing)*16))] px-(--thread-content-margin)\"\u003e\n\u003cdiv data-conversation-screenshot-content=\"\" class=\"[--thread-content-max-width:40rem] @w-lg\/main:[--thread-content-max-width:48rem] mx-auto max-w-(--thread-content-max-width) flex-1 group\/turn-messages focus-visible:outline-hidden relative flex w-full min-w-0 flex-col agent-turn\"\u003e\n\u003cdiv class=\"flex max-w-full flex-col gap-4 grow\"\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/section\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003cdiv class=\"\" data-turn-id-container=\"request-WEB:63b04e23-16b3-445f-a058-ee53ef2d392d-1\" data-is-intersecting=\"true\"\u003e\n\u003csection class=\"text-token-text-primary w-full focus:outline-none has-data-writing-block:pointer-events-none [\u0026amp;:has([data-writing-block])\u0026gt;*]:pointer-events-auto R6Vx5W_threadScrollVars scroll-mb-[calc(var(--scroll-root-safe-area-inset-bottom,0px)+var(--thread-response-height))] scroll-mt-[calc(var(--header-height)+min(200px,max(70px,20svh)))]\" dir=\"auto\" data-turn-id=\"request-WEB:63b04e23-16b3-445f-a058-ee53ef2d392d-1\" data-turn-id-container=\"request-WEB:63b04e23-16b3-445f-a058-ee53ef2d392d-1\" data-testid=\"conversation-turn-6\" data-turn=\"assistant\"\u003e\n\u003cdiv class=\"text-base my-auto mx-auto pb-15 [--thread-content-margin:var(--thread-content-margin-xs,calc(var(--spacing)*4))] @w-sm\/main:[--thread-content-margin:var(--thread-content-margin-sm,calc(var(--spacing)*6))] @w-lg\/main:[--thread-content-margin:var(--thread-content-margin-lg,calc(var(--spacing)*16))] px-(--thread-content-margin)\"\u003e\n\u003cdiv data-conversation-screenshot-content=\"\" class=\"[--thread-content-max-width:40rem] @w-lg\/main:[--thread-content-max-width:48rem] mx-auto max-w-(--thread-content-max-width) flex-1 group\/turn-messages focus-visible:outline-hidden relative flex w-full min-w-0 flex-col agent-turn\"\u003e\n\u003cdiv class=\"flex max-w-full flex-col gap-4 grow\"\u003e\n\u003cdiv data-message-author-role=\"assistant\" data-message-id=\"d29dc31a-58ba-404e-acc5-29acee1755d9\" data-turn-start-message=\"true\" dir=\"auto\" data-message-model-slug=\"gpt-5-6-thinking\" class=\"min-h-8 text-message relative flex w-full flex-col items-end gap-2 text-start break-words whitespace-normal outline-none keyboard-focused:focus-ring [.text-message+\u0026amp;]:mt-1\" tabindex=\"0\"\u003e\n\u003cdiv class=\"flex w-full flex-col gap-1 empty:hidden\"\u003e\n\u003cdiv class=\"markdown prose dark:prose-invert wrap-break-word w-full light markdown-new-styling\"\u003e\n\u003cp data-start=\"246\" data-end=\"810\"\u003eFür ihre Einzelausstellung \u003cstrong data-start=\"273\" data-end=\"287\"\u003e\u003cem data-start=\"275\" data-end=\"285\"\u003eMalefica\u003c\/em\u003e\u003c\/strong\u003e im Centre d’art contemporain Yverdon-les-Bains, CACY, setzte sich die Schweizer Künstlerin Maëlle Gross mit der Figur der Hexe auseinander. Im Zentrum stand nicht die fantastische oder dämonische Gestalt, sondern die Hexe als Projektionsfläche für gesellschaftliche Ausgrenzung – und zugleich als Sinnbild für Wissen, Selbstbestimmung und Widerstand. Textile Arbeiten, Videos, Banner und eine Klangskulptur formten dabei einen vielschichtigen, körperlich erfahrbaren Ausstellungsraum. \u003cspan class=\"\" data-state=\"closed\"\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"812\" data-end=\"1305\"\u003eZwei grossformatige Teppiche bildeten zentrale Elemente der Ausstellung. Der kreisrunde weisse Teppich \u003cstrong data-start=\"915\" data-end=\"926\"\u003e\u003cem data-start=\"917\" data-end=\"924\"\u003eHelen\u003c\/em\u003e\u003c\/strong\u003e trägt ein Gedicht, dessen Zeichen als Relief aus der Oberfläche hervortreten. Die Schrift basiert auf einem Alphabet, das die Schweizer Spiritistin Hélène Smith Ende des 19. Jahrhunderts für die Kommunikation mit einer von ihr beschriebenen ausserirdischen Welt entwickelte. Sprache wird hier zu Material, Struktur und räumlicher Erfahrung. \u003cspan class=\"\" data-state=\"closed\"\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"1307\" data-end=\"1645\"\u003eFür die Ausstellung \u003cstrong data-start=\"1327\" data-end=\"1351\"\u003e\u003cem data-start=\"1329\" data-end=\"1349\"\u003eDéplier les mondes\u003c\/em\u003e\u003c\/strong\u003e in Labanque in Béthune wurde \u003cstrong data-start=\"1381\" data-end=\"1392\"\u003e\u003cem data-start=\"1383\" data-end=\"1390\"\u003eHelen\u003c\/em\u003e\u003c\/strong\u003e später in einem kleineren Format erneut umgesetzt. Die spiralförmig angeordnete Schrift fügt sich dort in eine Ausstellung über unsichtbare Welten, spiritistische Stimmen und alternative Formen der Wahrnehmung ein. \u003cspan class=\"\" data-state=\"closed\"\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"1647\" data-end=\"2184\"\u003eDer zweite Teppich trägt den Titel \u003cstrong data-start=\"1682\" data-end=\"1712\"\u003e\u003cem data-start=\"1684\" data-end=\"1710\"\u003eMapping my own connexion\u003c\/em\u003e\u003c\/strong\u003e. Seine farbige, unregelmässige Form stellt eine abstrakte Kartografie der Plazenta dar – eines Organs der Verbindung, des Schutzes und der Übertragung. Die Arbeit ist nicht nur als Bild, sondern als begeh- und benutzbarer Raum gedacht: als Fläche, auf der Menschen liegen, lesen, nachdenken und zusammenkommen können. Der aus reiner Schurwolle gefertigte Teppich misst 300 × 250 Zentimeter und wurde in durchgefärbter Wolle getuftet. \u003cspan class=\"\" data-state=\"closed\"\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"2186\" data-end=\"2437\"\u003eMit diesen Arbeiten löst Maëlle Gross den Teppich aus seiner rein funktionalen oder dekorativen Rolle. Er wird zum Bildträger, Sprachraum und sozialen Territorium – zu einer Kunstform, die nicht nur betrachtet, sondern körperlich erfahren werden kann.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"2439\" data-end=\"2558\" data-is-last-node=\"\" data-is-only-node=\"\"\u003eRuckstuhl unterstützte das Kunstprojekt mit einem Sachsponsoring und trug damit einen Teil der textilen Produktion.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/section\u003e\n\u003c\/div\u003e","brand":"Mein Shop","offers":[{"title":"Oval \/ 400 x 374 cm","offer_id":54871750279497,"sku":null,"price":0.0,"currency_code":"CHF","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0974\/3299\/4121\/files\/CH-Yverdon-CACY-Curl-Spezial-Maelle-Gross-Helen_5b392d51-f673-4915-bec9-0a9db98da726.jpg?v=1784292375"},{"product_id":"helen-by-maelle-gross-kopie","title":"Mapping my own Connexion by Maëlle Gross","description":"\u003cdiv class=\"\" data-turn-id-container=\"request-WEB:63b04e23-16b3-445f-a058-ee53ef2d392d-0\" data-is-intersecting=\"true\"\u003e\n\u003csection class=\"text-token-text-primary w-full focus:outline-none has-data-writing-block:pointer-events-none [\u0026amp;:has([data-writing-block])\u0026gt;*]:pointer-events-auto R6Vx5W_threadScrollVars scroll-mb-[calc(var(--scroll-root-safe-area-inset-bottom,0px)+var(--thread-response-height))] scroll-mt-[calc(var(--header-height)+min(200px,max(70px,20svh)))]\" dir=\"auto\" data-turn-id=\"request-WEB:63b04e23-16b3-445f-a058-ee53ef2d392d-0\" data-turn-id-container=\"request-WEB:63b04e23-16b3-445f-a058-ee53ef2d392d-0\" data-testid=\"conversation-turn-2\" data-turn=\"assistant\"\u003e\n\u003cdiv class=\"text-base my-auto mx-auto [--thread-content-margin:var(--thread-content-margin-xs,calc(var(--spacing)*4))] @w-sm\/main:[--thread-content-margin:var(--thread-content-margin-sm,calc(var(--spacing)*6))] @w-lg\/main:[--thread-content-margin:var(--thread-content-margin-lg,calc(var(--spacing)*16))] px-(--thread-content-margin)\"\u003e\n\u003cdiv data-conversation-screenshot-content=\"\" class=\"[--thread-content-max-width:40rem] @w-lg\/main:[--thread-content-max-width:48rem] mx-auto max-w-(--thread-content-max-width) flex-1 group\/turn-messages focus-visible:outline-hidden relative flex w-full min-w-0 flex-col agent-turn\"\u003e\n\u003cdiv class=\"flex max-w-full flex-col gap-4 grow\"\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/section\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003cdiv class=\"\" data-turn-id-container=\"request-WEB:63b04e23-16b3-445f-a058-ee53ef2d392d-1\" data-is-intersecting=\"true\"\u003e\n\u003csection class=\"text-token-text-primary w-full focus:outline-none has-data-writing-block:pointer-events-none [\u0026amp;:has([data-writing-block])\u0026gt;*]:pointer-events-auto R6Vx5W_threadScrollVars scroll-mb-[calc(var(--scroll-root-safe-area-inset-bottom,0px)+var(--thread-response-height))] scroll-mt-[calc(var(--header-height)+min(200px,max(70px,20svh)))]\" dir=\"auto\" data-turn-id=\"request-WEB:63b04e23-16b3-445f-a058-ee53ef2d392d-1\" data-turn-id-container=\"request-WEB:63b04e23-16b3-445f-a058-ee53ef2d392d-1\" data-testid=\"conversation-turn-6\" data-turn=\"assistant\"\u003e\n\u003cdiv class=\"text-base my-auto mx-auto pb-15 [--thread-content-margin:var(--thread-content-margin-xs,calc(var(--spacing)*4))] @w-sm\/main:[--thread-content-margin:var(--thread-content-margin-sm,calc(var(--spacing)*6))] @w-lg\/main:[--thread-content-margin:var(--thread-content-margin-lg,calc(var(--spacing)*16))] px-(--thread-content-margin)\"\u003e\n\u003cdiv data-conversation-screenshot-content=\"\" class=\"[--thread-content-max-width:40rem] @w-lg\/main:[--thread-content-max-width:48rem] mx-auto max-w-(--thread-content-max-width) flex-1 group\/turn-messages focus-visible:outline-hidden relative flex w-full min-w-0 flex-col agent-turn\"\u003e\n\u003cdiv class=\"flex max-w-full flex-col gap-4 grow\"\u003e\n\u003cdiv data-message-author-role=\"assistant\" data-message-id=\"d29dc31a-58ba-404e-acc5-29acee1755d9\" data-turn-start-message=\"true\" dir=\"auto\" data-message-model-slug=\"gpt-5-6-thinking\" class=\"min-h-8 text-message relative flex w-full flex-col items-end gap-2 text-start break-words whitespace-normal outline-none keyboard-focused:focus-ring [.text-message+\u0026amp;]:mt-1\" tabindex=\"0\"\u003e\n\u003cdiv class=\"flex w-full flex-col gap-1 empty:hidden\"\u003e\n\u003cdiv class=\"markdown prose dark:prose-invert wrap-break-word w-full light markdown-new-styling\"\u003e\n\u003cp data-start=\"246\" data-end=\"810\"\u003eFür ihre Einzelausstellung \u003cstrong data-start=\"273\" data-end=\"287\"\u003e\u003cem data-start=\"275\" data-end=\"285\"\u003eMalefica\u003c\/em\u003e\u003c\/strong\u003e im Centre d’art contemporain Yverdon-les-Bains, CACY, setzte sich die Schweizer Künstlerin Maëlle Gross mit der Figur der Hexe auseinander. Im Zentrum stand nicht die fantastische oder dämonische Gestalt, sondern die Hexe als Projektionsfläche für gesellschaftliche Ausgrenzung – und zugleich als Sinnbild für Wissen, Selbstbestimmung und Widerstand. Textile Arbeiten, Videos, Banner und eine Klangskulptur formten dabei einen vielschichtigen, körperlich erfahrbaren Ausstellungsraum. \u003cspan class=\"\" data-state=\"closed\"\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"812\" data-end=\"1305\"\u003eZwei grossformatige Teppiche bildeten zentrale Elemente der Ausstellung. Der kreisrunde weisse Teppich \u003cstrong data-start=\"915\" data-end=\"926\"\u003e\u003cem data-start=\"917\" data-end=\"924\"\u003eHelen\u003c\/em\u003e\u003c\/strong\u003e trägt ein Gedicht, dessen Zeichen als Relief aus der Oberfläche hervortreten. Die Schrift basiert auf einem Alphabet, das die Schweizer Spiritistin Hélène Smith Ende des 19. Jahrhunderts für die Kommunikation mit einer von ihr beschriebenen ausserirdischen Welt entwickelte. Sprache wird hier zu Material, Struktur und räumlicher Erfahrung. \u003cspan class=\"\" data-state=\"closed\"\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"1307\" data-end=\"1645\"\u003eFür die Ausstellung \u003cstrong data-start=\"1327\" data-end=\"1351\"\u003e\u003cem data-start=\"1329\" data-end=\"1349\"\u003eDéplier les mondes\u003c\/em\u003e\u003c\/strong\u003e in Labanque in Béthune wurde \u003cstrong data-start=\"1381\" data-end=\"1392\"\u003e\u003cem data-start=\"1383\" data-end=\"1390\"\u003eHelen\u003c\/em\u003e\u003c\/strong\u003e später in einem kleineren Format erneut umgesetzt. Die spiralförmig angeordnete Schrift fügt sich dort in eine Ausstellung über unsichtbare Welten, spiritistische Stimmen und alternative Formen der Wahrnehmung ein. \u003cspan class=\"\" data-state=\"closed\"\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"1647\" data-end=\"2184\"\u003eDer zweite Teppich trägt den Titel \u003cstrong data-start=\"1682\" data-end=\"1712\"\u003e\u003cem data-start=\"1684\" data-end=\"1710\"\u003eMapping my own connexion\u003c\/em\u003e\u003c\/strong\u003e. Seine farbige, unregelmässige Form stellt eine abstrakte Kartografie der Plazenta dar – eines Organs der Verbindung, des Schutzes und der Übertragung. Die Arbeit ist nicht nur als Bild, sondern als begeh- und benutzbarer Raum gedacht: als Fläche, auf der Menschen liegen, lesen, nachdenken und zusammenkommen können. Der aus reiner Schurwolle gefertigte Teppich misst 300 × 250 Zentimeter und wurde in durchgefärbter Wolle getuftet. \u003cspan class=\"\" data-state=\"closed\"\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"2186\" data-end=\"2437\"\u003eMit diesen Arbeiten löst Maëlle Gross den Teppich aus seiner rein funktionalen oder dekorativen Rolle. Er wird zum Bildträger, Sprachraum und sozialen Territorium – zu einer Kunstform, die nicht nur betrachtet, sondern körperlich erfahren werden kann.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"2439\" data-end=\"2558\" data-is-last-node=\"\" data-is-only-node=\"\"\u003eRuckstuhl unterstützte das Kunstprojekt mit einem Sachsponsoring und trug damit einen Teil der textilen Produktion.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/section\u003e\n\u003c\/div\u003e","brand":"Mein Shop","offers":[{"title":"Sonderform \/ 400 x 285 cm","offer_id":54876132180297,"sku":null,"price":0.0,"currency_code":"CHF","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0974\/3299\/4121\/files\/CH-Yverdon-CACY-Velvet-Spezial-Maelle-Gross-Birth_f921df56-6d04-4255-9c15-6eb686aca84d.jpg?v=1784292374"},{"product_id":"spacegrid-edition-2025-by-edition-h","title":"Spacegrid Edition 2025 by Edition-H","description":"\u003cp\u003eZur Zurich Design Weeks 2025 verwandelt Bureau Hindermann die Räume von Soeder im Zürcher Hauptbahnhof in ein Spiegelkabinett. Unter dem Titel WIEDER SPIEGELN entfaltet sich hier eine Inszenierung, die die neue Teppichkollektion von Ruckstuhl feiert. Eine Kollektion, die Entwürfe des Schweizer Architekten- und Designerpaares Trix und Robert Haussmann wieder als Teppiche zugänglich macht. Darunter sind sowohl Ikonen wie auch bisher unveröffentlichte Arbeiten. Beim Durchqueren der Passage des Hauptbahnhofs eröffnet sich den Passant:innen ein besonderes Highlight: Durch einen Türbogen fällt der Blick auf einen Säulenstumpf aus der Lehrstück-Reihe von Trix und Robert Haussmann, der mit spiegelnden Böden aufgefächert und so zu einem skulpturalen Präsentationsobjekt transformiert ist. Er ist Auftakt und Einladung zugleich, den Raum zu betreten. Im Inneren öffnet sich ein quadratischer Saal. Acht runde Spiegel sind zu einem Kreis gefügt und rahmen den Teppich Stripes (1984). Auf einem Podest entfaltet er sein illusionistisches Schwarz-Weiss-Muster, das wie ein gefaltetes Tuch wirkt. Die Spiegel greifen ein zentrales Gestaltungsmittel der Haussmanns auf: Sie vervielfältigen das Motiv, reflektieren es im übertragenen Sinn und spiegeln zugleich die historische Architektur des Bahnhofs. Wer auf dem Teppich Platz nimmt oder sich ins Zentrum legt, erfährt eine kaleidoskopische Wirkung, die Raum und Objekt neu verschränkt. Die Installation zeigt zugleich, dass auch die langjährige Arbeit von Bureau Hindermann mit Spiegeln im Raum ihren Ursprung im Werk der Haussmanns hat. Hinter der Inszenierung schimmert die Spacegrid Edition 2025: eine 2,5 × 2,5 Meter grosse Wandtapisserie mit Spiegelintarsien. Bureau Hindermann interpretiert damit für den Werkverlag Edition-H einen Entwurf von 1986 für das Hotel Atlantis neu. 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